Archive for the ‘Verschiedenes’ Category

Cheesecake

14. Mai 2016

Zweites Frühstückchen: Cheesecake mit Passionsfrucht by Tim Tegtmeier

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Neues von Ferran Adria

12. Mai 2016

Die spanische Caixa-Bank hat gemeinsam mit der ElBulliFoundation einen „Leitfaden für die Gründung eines Restaurants“ herausgegeben. Das Werk heißt „Mis en place“ und kann hier online durchgeblättert werden.

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Rharbarber-Törtchen

8. Mai 2016

by Tim Tegtmeier (Carlsplatz Düsseldorf)

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Das neue „Pan con tomate“

28. April 2016

Derzeit findet in Barcelona die Alimentaria 2016 statt. Dort vorgestellt: „Pan con Fresa“ – statt Tomate wird hier ein Erdbeerpuree, Olivenöl, Salz und Belag nach Gusto (hier Longaniza) zur Delikatesse.

(Danke Esther fürs Foto)

Pan con Fresa

 

B.B’s Flammkuchen

26. April 2016

einer von zahlreichen Variationen von B.B.

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Bienenstich

12. April 2016

Mini-Bienenstich mit leichtem Kokosgeschmack by Tim Tegtmeier (Carlsplatz Düsseldorf)

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5. Kölner Schwarzmarkt

3. April 2016

Volles Haus, prima Stimmung und tolle sebstgemachte Produkte gab es zum Tausch beim 5. Kölner Schwarzmarkt im Kölner Marieneck. Dieser nichtkommerzielle Tauschplatz für Selbstgemachtes, Eingemachtes, Selbstgebrautes oder Selbstgekochtes war einmal mehr Beispiel dafür, welche kreativen Produkte von Amateuren zustande gebracht werden. Da gab es Pilzwürze, selbstgeräucherte Schweinefilets, es gab diverse Pestos und Marmeladen, es gab selbstgemachten Gin und Genever, es gab Lakritzschnäpse und gerauchte Rote Beete, es gab Chutneys und und und.

Kommt dieses Jahr nochmal, nach der Obstsaison September oder Oktober. Und für alle eine vorab zusammengekochte Gemüsesuppe aus reinen Bio-Zutaten selbstredend.

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Ausnahmsweise Werbung

22. März 2016

Düsseldorf. Carlsplatz. Verändert sich stetig. Meine neue Lieblingsecke: Cafereich, Steakschmiede, Tim Tegtmeier (eröffnet in den nächsten Tagen, Patisiiert von Joachim Wissler, Vendome) und direkt nebenan Inka & Mehl. Das ist ein Stand, dessen Qualität sich erst erschließt, wenn man reingeht und mit Inka Olek, eine der beiden Besitzerinnen, redet. Sie ist ein wandelndes Kochbuch, eine versierte Gewürzfee (sie hat auch das Ingo Holland Programm neu im Sortiment) und läuft immer dann zu Hochform auf, wenn es um kleine Degustationen geht. Das passiert meist Samstags. Dann kommen selbstgemachte Kreationen ansPublikum, die mit „Salaten“ nur unzureichend beschrieben sind. Speziell an diesen Linsen-oder Bohnenkreationen  sind die stets ausgefallenen Würzungen, die abgedrehten Zutaten und die ziemlich mutigen Kombinationen mit Obst oder spzilennen Dressings.

Nicht ungeschickt, denn Inka Olek versteht sich als Genuss-Beraterin. Am liebsten wäre es ihr, wenn die Marktbesucher vor ihrem Einkauf zu ihr kämen, sich irgendwelche Zutaten aussuchen und sie dann die passende Gemüse-,Fisch- oder Fleischwaren empfiehlt. Aber auch andersherum gefällt es ihr mit Kunden, die bereits eingekauft haben und nun noch spezielle Rezepte oder Zubereitungsarten benötigen.

Herausragend ihre Bio-Sojasosse, Salze, Hülsenfrüchte (z.b. auch schwarze Kichererbsen!!!!) es gibt viel zu entdecken dort. Und immer wieder Neues.

Aperitivo Corochinato

22. März 2016

gerade angekommen aus Berlin von „www.schnapskultur.de“

Vermut-ähnlicher Suchtstoff aus Genua

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Salat-Tasting auf dem Carlsplatz – Düsseldorf

5. März 2016

Das waren mal wieder richtig feine „Salat“-Kompositionen von Inka Olek auf dem Carslpaltz beim Samstags-Tasting. Rezepte kommen. Hat sie versprochen.

Daneben gabs Fleisch von der Steakschmiede und daneben Tim Tegtmeier (bisher Patissier im Vendome bei Joachim Wissler)mit süßen Schweinereien. Sein neuer Stadt soll in 2-3 Wochen fertig sein.

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Franz. Jahrgangssardinen und span. Minisardinen

29. Februar 2016

Probiert die spnaischen Minisardinen, in allerfeinstem Öl eingelegt, köstlich frisch und geschmacksintensiv. Übrigens besorgt von Inka Olek, Carlsplatz Düsseldorf, die auch sonst noch so einige Schweinereien im Angebot hat.

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Die Roca-Brüder erklären den Geschmack Cataloniens

29. Februar 2016

im Video. Hier.

Ferran Adria startet eigenen Youtube-Kanal

29. Februar 2016

Das wird spannend sein zu verfolgen. Erste Infos hier. (etwas scrollen, dann kommt der erste Beitrag mit engl. Untertiteln)

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Muschel-Kochen mit Mario Kotaska

31. Januar 2016

Das Niederländische Büro für Tourismus & Convention hatte auch dieses Jahr wieder zum Muschel-Kochen nach Köln eingeladen. Mario Kotaska war engagiert als Zampano in der Küche, gemeinsam wurden in sehr angenehmer Atmopshäre diverse Möglichkeiten mit Zeeland-Muscheln zubereitet. Wie stets bei solchen Veranstaltungen war auch hier wieder eine hohe Bloggerdichte festzustellen, es wurde gefacebooked und geinstragramt was die Handys hergaben.

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Los gings mit diversen Fingerfood, Muschelsüppchen, mit Muscheln gefüllte Crepes, Muscheln mit Pesto….

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Muscheln mit Staudensellerie und Parmesan…..

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mit Rahmspinat und Trüffel……

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klassisch oder thailändisch.

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und zum Schluß die Demonstration, dass Muscheln wie Austern auch roh gegessen werden können.

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Dazu gab es natürlich niederländischen Wein.

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Suchtstoff

5. Januar 2016

beide sensationell.

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Nobby’s Geburtstagsmenu zu Weihnachten

26. Dezember 2015

Wenn Capt’n Nobby seiner Frau ein Geburtstagsmenu zu Weihnachten kocht und ich als Gast dabei bin…..

Forellentartar (geräuchert) mit Apfeln, Kartoffelstroh aus Süsskartoffeln

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Geschmorte Ochsenbäckchen mit Champignons und Kartoffel-Sellerie-Stampf

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Panna Cotta mit Himbeeren

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Streetfood-Markt in Barcelona

11. Dezember 2015

Während in Deutschland für solche Veranstaltungen Industriegebiete oder alte Bahnhöfe genutzt werden, wird in Barcelona die Haupteinkaufsstrasse (Passeo de Gracia) abends gesperrt. Wie in Deutschland brechend voll, mäßiges Angebot, mehr Spektakel…..

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Deutscher Schokoladenkuchen in Barcelona – Teil 2

11. Dezember 2015

Natürlich hat sie die Verabredung eingehalten. Und hat nicht nur einen deutschen Käsekuchen mitgebracht, sondern auch einen gigantischen Apfelstrudel. Und heiße Vanille-Soße in einer Thermoskanne. Sie heißt Gracia Valencia und hat mir versprochen, bei meinem nächsten Barcelonabesuch einen Kuchen nach Wahl zu backen…..

Foodcamp Oberpfalz – Teil 2

23. November 2015

Hier noch ein paar Fotos der nächsten Tage……. Texte bitte wieder bei Johannes Arens lesen, der hat alles fein dokumentiert.

In der Bäckerei des Klosters Plankstetten, eine andere Gruppe ist beim Schweineschlachten in der Metzgerei des Klosters….

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Der Biohof des Klosters

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Und dann der Küchenwahnsinn zweiter Teil

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Brauerei Schneider Weisse in Kehlheim, wo der Chef seit Jahren Barrique-Versuche unternimmt, um das ultimative Bier zum Wild zu finden.

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Foodcamp Oberpfalz – Teil 1

21. November 2015

Vor einigen Wochen erreichte mich die Einladung von Torsten Goffin, am „Foodcamp Oberpfalz“ teilzunehmen. Ich hatte von den tollen Veranstaltungen der Vorjahre bereits gelesen und in Anbetracht der Teilnehmerliste sofort zugesagt.

30 (in Worten dreißig) Kochverrückte treffen sich für vier Tage in Regensburg um dort als größte Ansammlung Foodies aus ganz Deutschland Produzenten zu besuchen, zu kochen, zu schlemmen und zu trinken. So der Plan. Es geht ums Regionale und ums Authentische. Es geht um Bier und um Wein und um regionale Lebensmittel.

Und es beginnt Samstags mittags bereits spektakulät mit dem gemeinsamen Besuch des Restautants Storstad in Regensburg. Sektempfang auf der Terrasse bei bestem Wetter. Nach und nach treffen die Foodies ein, eine bunte Truppe unterschiedlicher Herkunft, die eine Leidenschaft eint.

Und dann das Menu. Das hat Stevan Paul bereits wunderbar hier beschrieben, so dass ich mir das hier spare.

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Kleiner Einschub: Auf meine mehr im Scherz gemeinte Frage, ob die Küche noch Reste dieses Gangs habe, kommt wie selbstverständlich eine weitere Portion. Schon toll.

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Windischeschenbach ist unsere nächste Station, 80 minütige Busfahrt zu einer Zoigl-Stube. Das ist eine Art Straussenwirtschaft für Bier…..Kleine Hausbrauereien öffnen ihre Wohnzimmer in festgelegten Rhytmus um Gäste zu bewirten. Klingt ganz nett entpuupt sich aber als kaum zu glaubendes Spektakel.

Unsere Zogl-Stube heißt Schoilmichl. Eine schmale steile Treppe führt hinunter in den Gewölbekeller, der schon gut besucht ist und mit unserer 30-köpfigen Gruppe dann nahezu am Anschlag zu sein scheint. Schlachtplatten, Grillwürstchen und diverse Bier später…..

Alle Details dazu und zu den folgenden Tagen hat dankenswerter Weise Johannes Arens live mitgeschrieben. Seine Berichte sind mehr als empfehlenswert. Hier nachzulesen, bitte in chronologischer Reihenfolge genießen.

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Weil morgen ja auch noch ein Tag ist, werden einige Fässchen sicherheitshalber gleich mitgenommen.

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Zu den Donaufischern – Erster Programmpunkt des nächsten Tages. In Kehlheim werden wir von einer Vertreterin der Stadt und einem Gastwirtehepaar empfangen. Brezln, Birnensaft von eigenen Streuobstwieden, ein interessanter Vortrag zur Geschichtes der Fischereigenossenschaft – all das beschrieben zum Nachlesen von Johannes Arens . Hier.

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Und dann kommt Lothar Ziegler, letzter professioneller Donaufischer. In seinem kleinen Kahn eine Wanne mit Lebendfischen, die er früh morgens bereits gefischt hat…. Und eine kleine Gruppe steigt wagemutig in die Schaluppe und ward für Stunden nicht mehr gesehen.

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Die anderen fahren zur Riedenburger Bio-Brauerei. Sehr eindrücklicher kurzer Vortrag zur Geschichte der Brauerei, der Umstellung auf Bio-Betrieb vom Seniorchef. Sehr authentisch, sehr gradlinig, sehr symphatisch. Und auch die anschließende Brauereibesichtigung mit Tasting verschiedener Biere……

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Zurück in Regensburg kleiner regionaler Imbiss…

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…und nach einem kurzen Stadtrundgang….

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….beginnt in „Rosenpalais“ der Wahnsinn. Über die Datails darf ich wieder an Johannes verweisen, der als Fels in der Brandung das Ganze live mitgeschrieben hat. Angesicht des Küchengewusels halt ich mich zurück, spüle Gläser und helfe bei der Tischdekoration, sonst gar nicht meine Vorliebe. Und die Gruppe hat Gäste. Winzer. Die kommen natürlich nicht mit leeren Händen. Lieferwagen werden ausgeladen, Torsten sortiert und organisiert, nachdem die Menufolge in der Küche dikutiert wurde, die Weinbegleitung. Benedigt Baltes und Julia Bertram vom Weingut Stadt Klingenberg.

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Teil 2 später.

Ich möchte mich an dieser Stelle ganz ausdrücklich bedanken. Bei Florian Bailey und Torsten Goffin für die Organisation, bei Bayern Tourismus, die für die gesamte Veranstaltung eingeladen hat, bei allen beteiligten Winzern, Brauern. Bei allen Teilnehmern des Camps für gute Laune, tolle Stimmung, spetkuläres Kochen und bei Johannes Arens, der das Ganze live mitgeschrieben hat. Das waren 4 Tage Fest.

El temple de la bohèmia de Barcelona

31. Oktober 2015

In einer Gasse, die von Touristen meist ängstlich gemieden wird, befand sich in Barcelona jahrelang die Bar „2 acto“, Inhaber war Emilio Gomez, Spanier mir schweizer Vorfahren, der umtriebige Nachtmensch. Hier trafen sich nicht nur die Künstler, Musiker und Trinker, sondern auch viele deutsche Emigranten, die von Emilio mit Informationen und Stöffchen versorgt wurden. Noch heute bin ich ziemlich stolz, dass ich vor Jahren die Rückwand der Bar künstlerisch gestalten durfte……“El temple de la bohèmia de Barcelona“

Nun ist die Bar geschlossen. Emilio hat zu gemacht. Aber: Ein  letzter Dokumentationsfilm („A la puta strasse. 2º Acto“) ausschließlich über diese Bar macht in Barcelona derzeit Furore auf Festivals und in den cineastischen Kreisen. Einen Trailer des Films gibt es hier.

Die italienischen Bars

27. Oktober 2015

Eine der zahlreichen Bars in Montalcino. Warum gibts sowas nicht bei uns?

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Und auch dafür liebe ich die Italiener

26. Oktober 2015

Das ist Gabriella Campese. Sie ist zuständig für tourismus promozione der Strada del Franciacorta. Und sie hat in der Lombardei übersetzt. Nicht 1:1, sondern charmant, kenntnisreich und sehr angenehm. Jedefalls haben meine rudimentären Italienischkenntnisse ausgereicht, die Eleganz ihrer Übersetzungen festzustellen. Überhaupt ist italienisch ja Musik in meinen Ohren …….

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Ebenso soll er nicht unerwähnt bleiben. Mario Bovini. Italiener aus dem Bilderbuch in Gestik, Mimik und Haltung. Er war in der Toskana unser Chauffeur. Stammt aus Montalcino, kennt dort jeden Winzer, weiß, was im Weinbau und -Keller passiert und organisiert selber geführte Weintouren durch die Region, spricht englisch und weiss so einiges „by the way“ zu berichten. Hilfsbereit bis zur Selbstaufgabe. Klasse-Typ. Wen es interessiert: http://www.montalcinotravel.com.

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Und sie, deren Namen ich leider vergessen habe. Sie hat uns in der Toskana übersetzend begleitet. Sie verdient besondere Erwähnung, denn sie hat ein Jahr in Köln-Zollstock als Erasmus-Studentin gelebt war also bestens mit meiner Mentalität vertraut, wir hatten viel Spaß miteinander.

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Und Fabian Schwarz. Deutschstämmiger Winzer in Montalcino (www.fattorialamagia.it). PR-Mensch vom Consorzio de Brunello di Montalcino, mit dem ich spät nachts noch über Olivenöle und ihrer Vermarktung auf der Strasse diskutiert hatte. Molto simpatico.

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Dafür liebe ich die Italiener

26. Oktober 2015

Kleine Begebenheit in der Toskana während der Rückfahrt nach Pisa. Eine der mitreisenden Damen benötigt eine Keramikabteilung. Mario, unser Chauffeur, hält in einer kleinen Ortschaft, wie es sich gehört in der zweiten Reihe. Ein kleines belebtes Plätzchen, eine Bar, ein Tabacchi. Man kennt das. Und ein kleiner Obstladen, der leider brechend voll ist, sodass ich mir statt Trauben zu kaufen ein Zigarettchen genehmige. Ein etwa 80-jähriger Herr im feinen Anzug kommt auf mich zu: „Viva Italia“, „Viva Italia“ singt er mich mit erwartungsvollen Augen an, worauf ich spontan „anche Germania“ antworte. Dieses Spiell geht so einige Male hin und her, inzwischen lachen wir uns beide schlapp. Bis er verschmitzt in die Auslage des Obstladens greift, mir zwei Walnüsse in die Hand drückt: „che cazzo“.

Das sind unverlierbare Momente, schon alleine deshalb lohnt sich Italien.

Lombardei und Toskana – Teil 2 Franciacorta

25. Oktober 2015

„Le Cantorie“ – die nächste Station. Ein traumhaft gelegenes Weingut der Familie Bontempi, das uns Kellermeister Paolo Dale vorstellte. In Erinnerung ist mir der Brut 2011 geblieben, ein Cuve aus 80% Chardonay und 20% Pino noir, ein sehr knackiger, grasiger Schaumwein. Um die 15 Euros. Und der „Reserva pas Dose“, der 60 Monate im Barrique war und um die 20 Euro kostet.

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Im Schatten trocknende Beeren für Süßwein

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Just for a photo…..gerüttelt wir selbstverständlich auch hier inzwischen mit Maschinen.

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Letzte Station in Franciacorta schließlich das Castello Bonomi.

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Francesca Cavalli, PR-Frau des Weingutes

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Frittierte Olivenbällchen

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Parmesan-Risotto

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Marmeladenkuchen vom Blech

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Zurück im Agriturismo Quattro Terre dann das Top-Tasting, mit einigen der besten Weine der Region. Alles Granatenweine von den Weingütern Ca del Bosco, Le Marchesine, Ferghettina, Il Mosnel, Fratelli Berlucchi und Uberti.

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Und dann ging es, ausgesttattet mit sehr feinen delikaten „Proviantpaketen“ für eine 5-stündige Autofahrt in die Toskana

Lombardei und Toskana – Teil 1 Franciacorta

25. Oktober 2015

Zugegeben: In meinem Weinkosmos war der Begriff „Franciacorta“ bislang nicht geläufig. Auch nicht, dass zwischen Bergamo, Brescia und dem Lago d’Iseo Schaumweine wie Champagner ausschließlich in Flaschengärung erzeugt werden. In diesem Gebiet südwestlich des Gardasees hat sich 1990 das „Consorzio Franciacorta“ gegründet, das sich unter anderem zur Aufgabe gemacht hat, deutliche Abgrenzungen zum Champagner oder zum spanischen Cava zu entwickeln.

Schon im Jahre 1570 wurde in Brescia der erste bekannte Text über Schaumweine gedruckt. Autor war der Arzt Gerolamo Conforti, dessen Studien zum Wein auch den Erkenntnissen des Abtes Don Perignon vorausgingen. Die Tradition der Schaumweinherstellung hat also in diesem Gebiet tiefe Wurzeln, und darauf ist man hier besonders stolz, darauf wird immer wieder hingewisen.

Ich habe in Franciacorta zwischen 20 und 30 verschiedene Schaumweine probiert, die preislich auf Champagner-Niveau und deutlich über Cava-Preisen liegen. Ich möchte hier nicht die Verkostungsnotizen beschreiben, weil das ohnehin reine Geschmackssache und Tagesform abhängig ist. Generell fand ich die Weine aus diesem Gebiet wunderbar erfrischend mit feiner Dosage, sehr komplex und teilweise mit sehr langem Abgang. Die mitreisenden Profis konnten Unterschiede herausschmecken, die meinem Gaumen wohl immer verborgen bleiben werden.

Und noch eines vorweg: Meine alte Italienliebe hat sich wieder einmal bestätigt. Alle Menschen, die ich auf der Reise getroffen haben waren äußerst charmant, sehr freundlich und eben „italienisch“ ist Minik und Gestik. Es war ein Vergnügen. Und selten habe ich Übersetzungen erlebt, die, soweit ich das beurteilen konnte, derart lässig, treffend und nonchalant absolviert wurden.

Erstes Ziel der Weinreise mit fünf professionellen Weinnasen in die Lombardei, das Agriturismo „Le quattro terre“. 

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Von der Terrasse…..

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der Blick auf die morgendliche Lombardei.

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„Montedelma“ heißt das erste besichtigte Weingut am nächsten Morgen, wo uns der sympatische Piero Beradi seinen in der 4. Generation geführten Familienbetrieb zeigt, Grundsätzliches zum Consorzio de Franciacorta berichtet und erste Tastings veranstaltet. Hier werden „Saten“ (seidige), Bruts, Pas Dose (ohne Dosage) und Roses produziert, 95% der gesamten Produktion gehen in den italienischen Markt.

Von den gekosteten Sparkling-Weinen ist mir der „Saten“ in Erinnerung geblieben, dessen extrem feine Perlage für ein wunderberes Mundgefühl sorgte.

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„Ricci Cubastro“ ist ein Weingut, das seit dem 18 Jahrhundert besteht. Eine Tradition, auf die man stolz ist und die sich zunächst in einem kleinen „Weinbaumuseum“ zeigt, in dem Werkzeuge und Maschinen aus dieser Zeit ausgestellt sind. Das Weingut selbst produziert eine Kollektion vom 14 verschiedenen Schaum- und „stillen“ Weinen.

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Der Weinkeller wird von ihr gemanagt, deren Namen ich mir leider nicht notiert habe. Sie hob in ihren Erzählungen jedoch deutlich hervor, dass alle Kellerentscheidungen von allen beteiligten Personen mitentschieden werden.

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Im sehr großen Verkostungsraum gab es einen feinen Lunch, gekocht von der Köchin der Inhaberfamilie….

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Gemüselasagne

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Antipastiplatte

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Apfelstrudel

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Die wunderbare Elisabetta Abrami, deutschsprechende Powerfrau, führt ihr kleines Weingut ökologisch. Ihre Schaumweine waren nicht nur meiner Meinung nach die Highlights des Tages. (Onlineshop hier)

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Und abends das „Menu Tradizione“ im Restaurante des Agriturismo Corte Lantieri

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Antipasti misto: Weichkäse mit Parmesan, Polenta mit grtrockneter Sardine aus dem Iseo-See, Salami aus Capriolo, Artischocke mit Parmesan-Creme

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Kürbis-Risotto mit Kräutern

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Manzo all’olio (Geschmortes Rindfleisch in Öl) mit Polenta

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Pistazienkuchen mit Vanille-Creme

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Anuga 2015 – same procedere as every year

13. Oktober 2015

Wahrscheinlich ist der Montag der schlechteste Tag für einen Besuch auf der weltgrößten Lebensmittelmesse. Schon die Fahrt nach Köln verriet nichts Gutes, überfüllte Autobahn, überfüllte Strassenbahnen und einer der Haupteingänge zeitweilig gesperrt wegen zu großen Besucherandrang. Drinnen ein einziges Gedränge und Geschiebe…..Nach zwei Stunden reichte es mir, nicht zuletzt angesichts der unzähligen unnützen Produkte und vermeintlichen Innovationen, die kein Mensch braucht.

Ewig unverständlich wird es mir auch bleiben, wie sich erwachsene „Fachbesucher“ in Reihe anstellen, um irgendwelche Wurstproben zu ergattern oder Probierschlückchen von obskuren Energy-Drinks zu testen.

Dennoch: es gab einige nette Gespräche (vorwiegend natürlich bei den Spaniern) und einige Entdeckungen wie beispielsweise einen Orangenwein aus der Nähe von Valencia (kein „orange wine“), der statt aus Trauben aus Orangen produziert wird. Leider gibt es noch keinen deutschen Importeur, man kann aber per E-Mail ordern.

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Design for food – Lüttich

9. Oktober 2015

Die Affinität zu neuen Ideen hatte mich die ursprünglich geplante Fahrt nach Maastricht kurz ein Stück weiter nach Lüttich geführt, weil der Blogger aus dem Gesindehaus gestern einen animierenden Text in seinem Blog veröffentlicht hatte. Die von ihm beschriebene Ausstellung hat es tatsächlich in sich und ist absolut sehenswert. Details dazu auf Jörgs Blog. Die Bilder sind wohl selbsterklärend…….

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Deutscher Käsekuchen in Barcelona

6. Oktober 2015

Ich sitze abends mit Esther, der barcelonesichen Gourmet-Bloggerin, auf ein letztes Fläschchen Cava in der Weinbar „Volatil“. Es ist noch früh am abend und ausser uns sitzt am Tresen nur noch eine ältere Dame, die sich angeregt mit der kurzhaarigen Bedienung unterhält. Als sie hört, dass wir deutsch reden, kommt sie zögernd und schüchtern auf uns zu und fragt in wunderbaren deutsch mit ganz leichten Akzent, ob wir nicht Lust hätten, ein deutsches Sauerteigbrot zu probieren, dass sie gerade gebacken hat. Zunächst leichtes Stutzen, schließlich befinden wir uns in einer Bar, dann aber zustimmendes Nicken. Die ältere Dame strahlt und gibt der Bedienung ein Zeichen, dass wir probieren möchten und auf meinen Hinweis, dass wir in Deutschland ein solches Brot gerne mit Butter und Schinken essen, kommt auch das. Es entpuppt sich ans grandioses Koriander-Kümmel-Sauerteigbrot, dass sie zum ersten Mal gebacken hat und es hier in der Bar mal zum probieren anbieten wolle, die Bedienung ist ihre Tochter, das ist also kein Problem. Falls es den Gästen schmecken sollte, will sie in die regelmäßige Produktion einsteigen.

Ich komme natürlich mit ihr ins schwätzen, sie war die ersten 4 Jahre ihres Lebens in Deutschland, hat aber erst im Alter viele Deutschkurse beim Goethe-Institut absolviert, weil sie die Sprache so liebt. Backen ist noch nicht mal ihr Hobby, sie hat bei Youtube einen Film gesehen, wie dieses Brot gebacken wird, daraufhin viele deutsche Backbücher gekauft und nun experimentiert sie für den Hausgebrauch.

Sie ist so stolz, dass uns das Brot schmeckt, die glüht vor Freude. Sie arbeitet für eine Maschinenfirma aus Ratingen, Nähe Düsseldorf. Da hat sie gewonnen bei mir.

Und dann: Dann sagt die ihrer Tochter, dass wir auch mal ihren frischen Käsekuchen probieren sollen, den sie ebenfalls gerade vorbei gebracht hat. Auch den kann man nicht besser machen. Käsekuchen, wie er sein muss, in Barcelona, in einer Weinbar, gebacken von einer Spanierin. Ich bin so gerührt. Und begeistert.

Unterwegs – Barcelona

28. September 2015

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