Archive for the ‘Verschiedenes’ Category

Restaurant Sol i Vi – Vilafranca de Penedes

22. April 2015

Ensalada

Katalanische Vorspeisenplatte

Schnecken

Kaninchen vom Grill

Lachs vom Grill

Risotto mit Kaninchen

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Der 2. Kölner Schwarzmarkt

12. April 2015

Im Köln-Ehrenfelder Marieneck war der zweite Schwarzmarkt angesagt, die nicht kommerzielle Tauschbörse für selbstgemachte Lebens- und Genussmittel. Und es war auch diesmal wieder eine feine Veranstaltung mit toller Stimmung und mit aussergewöhnlichen “Angeboten”. Und es waren nicht nur die üblichen Kölner Verdächtigen dabei…….

Hausherr Marco hatte einen aufgesetzten Kräuterlikör vorbereitet, dazu heftige Soleier und einen knackigen Frischkäse.

Jörg Utecht bot gebeizte Eigelbe an (ziemlich spektakulär)

Johannes Arens brachte selbstbemachtes Ingwerbier mit, dazu eine Curry-Mischung, getrocknete Rote-Beete-Chips,

Anke Fleischer, die Pralienen-Fee, bot Proben ihrer Kreationen zum Tausch an,

Torsten Goffin brachte einen Lakritz-Vodka finnischer Prägung mit,

Fritz Zickuhr, der Lindenthaler Edekaner, hatte tolles eigenes Doppelbockbier-Essig und selbstgemachten Frischkäse mit selbstgebackenen Lauchstangen dabei,

Totsten Schöneich, der Limo-Crack, präsentierte seine neuesten Cola-Orangen- und Ingwerlimonaden-Kreationen

Christian Lersch aus Neuenahr hatte Griebenschmalz- Bratwürste und Blutwürste aus “eigener” Schlachtung vom Vortag im Gepäck

und dan gab es noch Pestos, Marmeladen, Pasta, Müslis und anderes aus eigenen Küchen und Naturkosmetik aus eigenen Laboren.

Und die gute Natalie Simons stand während der ganzen Zeit am Herd und zauberte einen Zwiebel-Kuchen nach dem anderen aus dem Ofen, eine Rübli-Torte nach der anderen.

Getauscht wurde, was die Vorräte hergaben, das eine oder andere Fläschchen Vino wurde wie immer hier zwischen all den Probehäppchen natürlich auch geleert.

War schön in Kölle. Und wird wohl in drei Monaten eine Fortsetzung finden…..

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Neu im Kochbuchregal: Zu Gast in Marrokko

7. April 2015

Letztes Jahr in Marrakesch konnte ich die marrokkanische Küche vor Ort erleben. Und nun gibt es ein Buch, das weit mehr als ein Kochbuch ist und das die persönlichen Eindrücke von damals exakt bestätigt. “Zu Gast in Marrokko – Verführerische Rezepte einer kulinarischen Reise” von Rob und Sophia Palmer.

Das ist nun mehr als ein Kochbuch. Es ist Geschichtenbuch, Reisebuch, Fotobuch, Kochbuch. Denn hier wird komplett eine kulinarische Reise durch Marrokko dokumentiert, ergänzt um Geschichten einer offensichtlich riesigen Familie. Stimmungsvolle Reisefotos, appetitliche Fotos der Speisen. Und die reichen von Bohnensuppe über Teigtaschen mit Honig und Nüssen, über diverse Salate, Tajine, Fischen etc. Das ganze Füllhorn marrokanischer Küche wird hier ausgebreitet – und, soweit das auf den ersten Blick zu erkennen ist, werden die einzelnen Rezepte auch mit präzisen Mengenangaben beschrieben.

Hier wird der Orient gezeigt, ganz pur in seiner ganzen Fülle und Farbenpracht – auch in den Rezepten. 1001 Nacht auf den Tellern. Kurz, ein ganz feines Lese-Kochbuch, erschinen im Callwey-Verlag, 39,95 €., ich könnte schon wieder nach Marrakesch!

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Das sprachlose Kochbuch

20. Januar 2015

Egal woher man kommt oder welche Sprache man spricht – dieses Kochbuch ohne Worte versteht jeder. Ein sehr tolles und interessantes Kommunikationsprojekt. Via http://www.designmadeingermany.de

http://www.designmadeingermany.de/2015/71321/

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Meyer-Zitronen

16. Januar 2015

Endlich habe ich sie auch mal gesehen, sofort gekauft und sofort probiert. Zuckersüß, diese Meyer-Zitronen, von der Katharina Seiser seit Jahren aus Österreich so schwärmt. In Düsseldorf, auf’m Carlsplatz, beim Schier, wo sonst?

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Anayela (2) – Marrakesh

6. Januar 2015

Selbstverständlich wird auch auf der nicht einsehbaren Dachterrasse sowohl Frühstück als auch Dinner auf Wunsch serviert. Von der Köchin sebstgemachte Marmeladen (sensationell war beispielwseise die Zitronenmarmelade), frische Obstsalate, Säfte und die obligatorischen Minztees – das alles macht Laune. Und dass die Stadt Marrakesh auch sonst eine einzige Farborgie ist, braucht nicht besonders ausgeführt zu werden…..

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Schwarzmarkt in Köln

29. Dezember 2014

Im Gesindehaus einer niederrheinischen Wasserburg erwächst so manche feine Idee: „Ein offener Treff für alle Selbermacher, ohne kommerzielle Absichten“, heißt es in der Einladung, „Foodies, die ihre überzähligen Vorräte gerne eintauschen möchten gegen die Kreationen der anderen Küchenverrückten.“

Jörg Utecht hatte zum “Kölner Schwarzmarkt” eingeladen und dafür schnell Marco Kramer, einer der beiden “godfathers of cologne culinary underground” vom Kölner Marieneck begeistern können, hier fand diese erste Tauschbörse statt. Und der Termin kurz nach Weihnachten entpuppte sich als treffsicher gewählt, denn es kamen reichlich Menschen aus nah und fern, um ihre “überzähligen” Produkte zu tauschen.

Und weil sich in Köln solche Treffen ja immer auch schnell zu Feierlichkeiten entwickeln, gabs auch erst mal “Grundlagen”. Aus dem Thüringer Wald angereist war einmal mehr der Backexperte schlechthin, Manfred Schellin backte wieder, was die Öfen im Marieneck hergeben, Jörg köchelte ein feines rote Beete-Meerrettich-Süppchen, Marco öffnete seine Weinschränke und schon war beste Stimmung. Probierlöffel für jeden und dann konnte alles probiert werden. (die Fotos unten geben nur einen kleinen Ausschnitt des Angebotes wieder).  Ohne Beute ging niemand nach Hause. Und dass es eine Fortsetzung des Schwarzmarktes geben wird, stand ja auch nie ausser Frage. War doch sowieso klar……

 

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Marrakesh-Impressionen

27. Dezember 2014

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Marrakesh – Streetfood

27. Dezember 2014

In Knoblauchöl frittierte Sardinenfilets (Stückpreis 20ct)

Tanjia (im Feuertopf 4 Stunden geschmortes Rindfleisch) mindestens 1/2 Kilo für zwei Personen – wird mit den Fingern und Brot gegessen

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Neuer Suchtstoff: Crema di Lardo

10. Dezember 2014

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Ein paar Weisse

20. November 2014

Tasting der letzten Tage:

2011 Kirsten – von Geldern pur – Riesling,

2011 Markus Molitor – Zeltinger Sonnenuhr – Kabinett,

2011 Nuvols- Xarel-lo

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Derzeitiger Favorit: Byrrh

13. November 2014

Aperitivo nach meinem Gusto: Byrrh

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Maracuja-Törtchen und weißer Burgunder

13. November 2014

Maracuja-Törtchen und weißer Burgunder – Feine Kombination

2001 – Weisser Burgunder Johannes K – Korrell

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Streetfood Festival Düsseldorf

8. November 2014

36 Foodtrucks und mobile Küchen bieten Streetfood in Düsseldorf. Einen ganzen sonnigen Tag lang. Und Ende November ähnliches in Köln. Ein paar Impressionen aus Düsseldorf:

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Der Supperclub des Küchenjungen

1. November 2014

Chris Lersch betreibt nicht nur den Blog Küchenjunge sondern produziert mit Freunden auch regelmäßig einen podcast “Küchenfunk”. Er ist ein Foodie aus dem Bilderbuch (im übertragenem wie im wörtlichem Sinne) und hatte gemeinsam mit seiner Mitstreiterin Carolin erstmals zu einem Supperclub nach Bad Neuenahr geladen. Und weil ich noch nie einen Supperclub besucht hatte war das willkommener Anlaß mal wieder in das Rotweingebiet zu fahren.

Vorausgeschickt: Selten habe ich mich mehr geärgert, kein Hotel dort gebucht zu haben, denn was hier auf Teller und in Gläser kam, hätte intensiveres Mitmachen verdient, so musste ich mich bei den Getränken leider sehr zurückhalten um nachts noch nach Hause zu fahren.

Ich machs diesmal etwas ausführlicher als hier gewohnt weil mich diese Veranstaltung sehr beeindruckt hat.

Den Ort des Geschehens zu finden war nicht so einfach, denn der notwenige Fußweg wurde durch die schon intensive Dunkelheit gegen 19 Uhr in der Eifel sehr erschwert. Hatte man sich jedoch durch dunkle Gassen und unbeleuchtete Wege gearbeitet entdeckte man einen mit Fackeln illuminierten Weg, der zu einer Halle führte, die dekoriert war, als würde hier eine Hochzeitsgesellschaft tafeln wollen. Üppigste Blumenarrangements, klar, denn das hier ist die Gärtnerei des elterlichen Betriebs. Zahlreiche Kölner Gäste, viele aus der Gegend, eine ziemlich lustige Gästemischung.

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Alles war aufs Trefflichste vorbereitet, eine Riesentafel für 20 Gäste eingedeckt und in der abgetrennten improvisierten Küche köchelten schon diverse Töpfchen und Pfannen um folgendes Menu zu vollenden:

Fingerfood – Gebeitzter Saibling, Brotkrume, Meerrettich, Limetten-Mayo, Markklößchen-Suppe, Ziegenfrischkäse auf Baguette mit Kürbis-Cranberry-Chutney

Dazu wurde vom Weingut Weingart ein Bopparder Hamm Engelstein 2010 Riesling Spätlese serviert.

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Millefeu von dunkler Schokolade, Portwein und Gänseleber, Riesling-Gelee, Gänseleberterrine, Cognac-Äpfel und getostetes Brioche

Dazu einen südafrikanischen Chenin Blanc 2013 vom Weingut Spier, 21 Gables

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Dann kam eine Maronen-Suppe mit Blätterteig-Käse-Stange und geräucherter Entenbrust, begleitet von eimem 2012 Grauburgunder des Weinguts Burggarten aus dem Ahrtal

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Gegrillter Scampi auf Salat von Couscous, Salzzitronen, Grillgemüse, Minzjogurt und Paprika-Sauce – begleitet von einem Bier: Craftwerk – Tangerine Dream, Single Hop Pale Ale

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Gesmoktes Entrecote, Kartoffel-Spitzhohl-Stampf mit scharf gerösteten Aprikosenkernen, Rinderjus und geschmorten Champignons – begleitet von einem Cape Mentelle-Shiraz 2011, Margaret-River, Australien

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und als Dessert eine Bayrische Creme, Brombeersauce, Mangosauce, Johannisbeeren und Pinienkern-Crumble

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Je später der Abend, desto ausgelassener die Stimmung, großer Applaus für Köche und Servicefreunde. Hochachtung von mir für diese Küchenleistung, für ein Menu, das Restaurant-Qualität hatte. Ich hoffe, Chris und Konsorten werden das nun öfter wiederholen. Wäre schade, wenn das eine einmalige Veranstaltung gewesen wäre. Wobei ich optimistisch bin, den die ausliegende Speisekarte war ausdrücklich als Nr.1 betitelt.

Die Vermut-Tests gehen weiter

25. Oktober 2014

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Stevan Paul backt ganz kleine und ganz große Brötchen

24. Oktober 2014

Wenn Marco Kramer, Hausherr des Marieneck, der als Maitre de Plaisir sonst immer für gute Stimmung sorgt, ins Schwitzen gerät, wenn er richtig arbeiten muss, weil sein Laden bis zum Anschlag mit Foodies gefüllt ist, dann ist Stevan Paul im Kölle.

“Auf die Hand” heißt sein neues Buch, das er in der Kölner Kathedrale des guten Geschmacks vorstellte. Das war nun keine Buchpräsentation im üblichen Sinne, sondern ein Mini-Street-Foof-Festival. Nur kurz die einleitenden Worte des Autors und dann gings an die Verköstigungsstationen. Burger, Hot-Dogs, Pulled Pork, Lachsbrote – alles auf die Hand, alles von Stevan Paul und der Crew des Marienecks in gewohnter Manier vorbereitet.

Kölsch und Kölner Altbier aus der Braustelle, Weine, selbst Wasser habe ich gesehen. Und jede Menge Blogger, es wurde fotografiert was die Speicherkarten hergaben. Prächtige Stimmung auch weil am DJ-Pult eine der seltenen Northern Soul Cracks die Regler bediente. Ute, das war ganz nach meinem Geschmack…..Und dann war es doch wieder spät geworden.

Und das Buch “Auf die Hand” ist, wie der Titel verrät, randvoll mit Rezepten und Geschichten rund ums lässige Essen.

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57 Millionen Kilo Miesmuscheln

21. Oktober 2014

57.000.000 Kilo Miesmuscheln werden jedes Jahr in den Niederlanden geerntet. Das niederländische Muschelbüro und das niederländische Büro für Tourismus hatten nach Köln eingeladen, um die Holländischen Muscheln zu promoten und in einem Show-Cooking unterschiedliche Zubereitungsarten vorzustellen. Es war eine sehr angenehme Veranstaltung in lässig holländischer Atmosphäre.

Da gab es dann die traditionelle Zubereitungsart mit Weißwein, Zwiebeln, es gab eine thailändische Variante mit Curry und Kokosmilch, es gab gratinierte Muscheln und Muschelcracker mit Pesto, daneben wurde eine Gaspacho mit Muscheln präsentiert, diverses Fingerfood serviert und selbstverständlich auch Muschel-Kroketten. Gereicht dazu wurde niederländisches Brot, das mit Meerwasser gebacken war, und es gab gar nicht mal so schlechte niederländische Weissweine.

Interessant für mich das Gespräch mit dem ebenfalls anwesenden Muschelzüchter, der rohe Muscheln degustieren ließ.

Wie funktioniert die Muschelzucht in Holland? Zunächst ist die Muschelzucht limitiert. Es gibt eine feste Zahl Muschelzüchter, die von niederländischen Staat ein “Feld” auf dem offenem Meer pachten und dort jedes Jahr “Muschelsaat” ausbringen. Diese Betriebe werden über Generationen vererbt, neue Züchter kommen nicht hinzu.

Die Muschelsaat wächst dann auf dem Meeresboden zwei bis drei Jahre (die Buchon-Muscheln aus Frankreich werden bereits nach einem Jahr geerntet und sind deshalb kleiner), wird dann per Schiff und Netz geerntet  und  danach bei Versteigerungen an Großhändler verkauft, die die ausgewachsenen Muscheln bis zur endgültigen Verpackung ebenfalls noch in Meereswasser zwischenlagern. Die gesamte niederländische Muschelzucht findet auf offenem Meer vor Zeeland statt.

Niederländische Muscheln schimmern übrigens innen bläulich, spanische eher grünlich.

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Wein und Pasta im Kölner Marieneck

6. Oktober 2014

Wein und Pasta – die Kombination, die immer geht. Der Kölner Weinkeller stellt Weine während eines gemeinsamen Kochens und Essens im Kölner Marieneck vor. Der Start einer neuen Veranstaltungsreihe “Sunday wine club” von Marco Kramer.

Das war eine gelungene Premiere, etwa 10 Leute kneteten Teig, rollten Pasta, füllten Ravioli, bastelten Pestos und zauberten eine Bolognese. Sechs verschiedene Weine aus dem Chianti gabs dazu, die von der Sommeliere des Kölner Weinkellers, Katharina Fann, zwischen Töpfen und Pfannen sympatisch vorgestellt wurden.

Immerwieder erstaunlich, wie schnell gemeinsames Kochen gute Stimmung zwsichen zunächst Fremden erzeugt.

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Neu im Kochbuchregal: Jürgen Dollase “Himmel und Erde”

26. September 2014

Ich war so gespannt auf das Buch des Großkritikers, der ja nicht unumstritten ist, dessen Argumentationstiefe und -Dichte mir aber schon immer gefallen hat. Und als ich ihn kürzlich persönlich getroffen hatte und er von einem Kochbuch sprach “wie es noch keines gibt”, da hatte es dann sofort den Kaufimpuls in mir ausgelöst.

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Das Recht zu kritisieren hat nur der, der seine Maßstäbe nennt. Und das macht Dollase.Von Beginn an sagt es, warum er das Kochen weiterentwickelt, warum Geschmachsbildung wichtig ist, warum er Küchenprozesse anders denkt als andere es machen.

Es ist das erste Kochbuch, das ich von vorne bis hinten komplett erstmal durchgelesen habe und bereits dabei habe ich wertvolle Hinweise erhalten. Das Buch ist gemacht für ambitionierte Amateure, es werden Produkte verwendet, die relativ leicht zu bekommen sind, für die anderen gibt er selbstverständlich die Bezugsquellen an.

Gekocht hat er alle Gerichte in seiner privaten Küche am Niederrhein, fotografiert von Thomas Ruhl, der ja nun auch kein unbekannter Kölner Fotograf ist. Und Dollase ist nicht nur Kritiker, er kann auch kochen, warum das so sein muss, erklärt er direkt am Buchbeginn.

Das geht los beispielsweise mit einem Rosenkohl in neun (!) verschiedenen Variationen. Haarklein beschreibt Dollase, wie einzelne Schritte zu machen sind, was zu beachten ist, was falsch gemacht werden kann. Er stellt Kobinationen vor, die nicht nur mutig, sondern so erklärt sogar schlüssig sind. Ein eigenes Kapitel widmet er einer einfachen Zutat, der Bratwurst, und das, was er daraus macht, beispielweise als “Bratwurstfüllhorn” hat richtig Klasse. Und ist durchaus nachzukochen.

Natürlich sind auch kompliziertere Sachen dabei, beispielsweise die Degustationsreihe ” Milch zu Käse”. Hier wird Milch in 11 verschiedenen Aggregatszuständen präsentiert, in unterschiedlichen Texturen und Temperaturen.

Ich hätte dem Buch eine bessere Ausstattung gewünscht. Es hätte das verdient.

Kurzum: “Himmel und Erde” ist das Beste, was ich in den letzten Jahren zum Thema essen, kochen und genießen gelesen habe. Ehrenplatz im Regal. Und *** Drei-Chezuli-Sterne.

Peru – Reiseende

20. August 2014

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Peru – Fischmarkt in Lima

20. August 2014

Am Strand vom Stadtteil Chorrillos ist der kleine Fischhafen von Lima. Um den Fang der Fischer zu begutachten, war es gegen mittag schon zu spät und über die Reste machten sich schon längst die Pelikane her. Ringsum kleine Fischrestaurants und Cevicherias.

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Streetfood – Lima

13. August 2014

An jeder Ecke und rund um die Uhr ein großes wechselndes Angebot an Snacks, hier eine kleine getestete Auswahl:

Ceviche aus riesigen Blechschüsseln
gefüllte Kartoffeltaschen
Frittierte Süsskartoffelkringel
Tamales – Maisbrei im Maisblatt gegart in allen denkbaren
Füllungsvarianten
Rinderherzspieße

zu trinken gibt es Kräuteraufgüsse, die je nach Zipperlein zusammen gestellt werden

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Peruanische Märkte

4. August 2014

Neben der ewig langen Restaurantliste gibt es die tägliche Anziehungskraft der Märkte. Irgendeinen Grund gibt es immer. Morgens ein Fruchtsaft oder das Hotelfrühstück mit noch exotischeren Früchten aufpimpen, mittags etwas Ceviche oder mal ein knuspriges Schweinebauchbrötchen für zwischendurch.

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“Summer of supper” in Köln – die letzte Runde

2. August 2014

Extreme Bloggerdichte herrschte bei der letzten Veranstaltung des “summer of supper” im Kölner Marieneck. Zehn Blogger im restlos ausverkauften Marieneck wollten erleben, was Jörg Utecht, der Bio-Gourmet vom Niederrhein und Natalie Simons unter dem Motto “Klüngel mit Jemöös” auf die polierten Teller zauberten. Als Überraschungs-Gast auch mit dabei Manfred Schellin, der sehr eindrücklich zeigte, welche Ergebnisse in der Kunst des Brotbackens erzielt werden können. Er hatte vor Ort vormittags ein halbes Dutzend köstlicher Brote gebacken……

Los gings mit dem “Jroos” einem Stückchen Matjes auf einem mit Anis gewürztem Brot. Schöne Kombination.

danach mit Sauerampfer und Ziegenkäse gefüllter Pfannkuchen in feinem Süppchen, dazu, wunderbar passend, eine Fenchelblüte.

Bunne, Bunne, Bunne – ein Gang auf den ich sehr gespannt war. Hier wurden dicke Bohnen püriert, mit gelben Bohnen dekoriert und von sauren Bohnen begleitet (einziger Kritikpunkt: viel zu wenig saure Bohnen…) Überraschend gut dazu  die zunächst irritierende Lavendelblüte.

Schwein, Endivie, Kartoffel – ich glaube den Gang haben die wenigsten nach rheinischer Art genossen, denn dazu musste mal alle Bestandteile vermischen. Zusammenmatschen sagt der Rheinländer. Ich liebe sowas.

Und sehr raffiniert auch das Dessert: Eis in einem Teigmantel versteckt mit Sommerfrüchten.

Die kongeniale Weinbegleitung wie immer von Torsten Goffin zusammengestellt, der diemal leider nicht dabei war und das Feld dem “Großmeister emphatischer Gastronomie” Marco Kramer überlassen hatte.

All in all: Lecker. Gute Stimmung, wahrscheinlich tausende Fotos. Gerne wieder. Auch hier wieder mein großer Respekt für die Aktiven am Herd, für 40 Leute als Amateure zu kochen ist eine echte Herausforderung. Die habt Ihr gemeistert.

Marco, Du solltest Dir ernste Gedanken machen zu einem “winter of supper”….Torsten wird passende Rotweine zu schwerem Essen finden.

Nochwas: Besonders gefreut hat mich, dass auch Astrid Paul extra angereist war und ich sie nach alle den Jahren nun auch mal persönlich kennenlernte.

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Barcelona – Cafe Shakerato

31. Mai 2014

Vor einigen Tagen in Born entdeckt. Nach italienischem Vorbild handgeschüttelter, nicht gerührter Shakerato. Nicht das letzte Mal dort.

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Barcelona – Touristisierung

28. Mai 2014

Wer sich für die Stadt Barcelona interessiert und die Auswirkungen des Tourismus auf die Stadt, dem sei der feine Film “Bye Bye Barcelona” empfohlen, zu sehen auf Youtube.com mit engl. Untertiteln. Den kann ich hier leider nicht einbetten.

Barcelona – Casa Mariol – Vermut

24. Mai 2014

Nach der einschlägigen hiesigen Presse soll das Casa Mariol einen der besten Vermuts der Stadt anbieten. Grund also, quer durch die Stadt zu fahren, ein Gläschen zu probieren und ein Fläschchen mitzunehmen. Denn  dieser Stoff wird aus 100% Macabeu-Trauben gemacht, aromatisiert mit Kräutern, die selbstverständlich in ihrer Zusammensetzung nicht verraten werden. Heraus kommt ein feiner karameliger Geschmack nach Zimt und Rosmarin.

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Barcelona – Wermut-Revival?

22. Mai 2014

Plötzlich sehe ich überall Wermut-Angebote. Fast jede Bar bietet seit einiger Zeit eigene “Vermuts” an. Ich habe gestern mal einige getestet. Das gibt es Wermut mit deutlicher Zimtnote oder solche, deren Vanille-Gechmack im Vordergrund steht. Alle waren rote Wermuts, weiße habe ich bislang noch keine entdeckt. Liegt wahrscheinlich am Ausgangsprodukt…..

 

Barcelona – Xuxos

20. Mai 2014

Was macht man morgens um 8.30 Uhr auf der Boqueria vor den Einkäufen? Man trinkt einen Cafe und ißt dazu ein Xuxo, das ist eine Art fettgebackener Berliner mit Puddingfüllung. Köstlichst. Und die besten der Stadt gibt bei ihm. Pinotxo Bar. Cristiano Rienzner weiß das.

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