Archive for the ‘Verschiedenes’ Category

Muschel-Kochen mit Mario Kotaska

31. Januar 2016

Das Niederländische Büro für Tourismus & Convention hatte auch dieses Jahr wieder zum Muschel-Kochen nach Köln eingeladen. Mario Kotaska war engagiert als Zampano in der Küche, gemeinsam wurden in sehr angenehmer Atmopshäre diverse Möglichkeiten mit Zeeland-Muscheln zubereitet. Wie stets bei solchen Veranstaltungen war auch hier wieder eine hohe Bloggerdichte festzustellen, es wurde gefacebooked und geinstragramt was die Handys hergaben.

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Los gings mit diversen Fingerfood, Muschelsüppchen, mit Muscheln gefüllte Crepes, Muscheln mit Pesto….

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Muscheln mit Staudensellerie und Parmesan…..

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mit Rahmspinat und Trüffel……

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klassisch oder thailändisch.

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und zum Schluß die Demonstration, dass Muscheln wie Austern auch roh gegessen werden können.

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Dazu gab es natürlich niederländischen Wein.

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Suchtstoff

5. Januar 2016

beide sensationell.

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Nobby’s Geburtstagsmenu zu Weihnachten

26. Dezember 2015

Wenn Capt’n Nobby seiner Frau ein Geburtstagsmenu zu Weihnachten kocht und ich als Gast dabei bin…..

Forellentartar (geräuchert) mit Apfeln, Kartoffelstroh aus Süsskartoffeln

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Geschmorte Ochsenbäckchen mit Champignons und Kartoffel-Sellerie-Stampf

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Panna Cotta mit Himbeeren

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Streetfood-Markt in Barcelona

11. Dezember 2015

Während in Deutschland für solche Veranstaltungen Industriegebiete oder alte Bahnhöfe genutzt werden, wird in Barcelona die Haupteinkaufsstrasse (Passeo de Gracia) abends gesperrt. Wie in Deutschland brechend voll, mäßiges Angebot, mehr Spektakel…..

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Deutscher Schokoladenkuchen in Barcelona – Teil 2

11. Dezember 2015

Natürlich hat sie die Verabredung eingehalten. Und hat nicht nur einen deutschen Käsekuchen mitgebracht, sondern auch einen gigantischen Apfelstrudel. Und heiße Vanille-Soße in einer Thermoskanne. Sie heißt Gracia Valencia und hat mir versprochen, bei meinem nächsten Barcelonabesuch einen Kuchen nach Wahl zu backen…..

Foodcamp Oberpfalz – Teil 2

23. November 2015

Hier noch ein paar Fotos der nächsten Tage……. Texte bitte wieder bei Johannes Arens lesen, der hat alles fein dokumentiert.

In der Bäckerei des Klosters Plankstetten, eine andere Gruppe ist beim Schweineschlachten in der Metzgerei des Klosters….

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Der Biohof des Klosters

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Und dann der Küchenwahnsinn zweiter Teil

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Brauerei Schneider Weisse in Kehlheim, wo der Chef seit Jahren Barrique-Versuche unternimmt, um das ultimative Bier zum Wild zu finden.

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Foodcamp Oberpfalz – Teil 1

21. November 2015

Vor einigen Wochen erreichte mich die Einladung von Torsten Goffin, am “Foodcamp Oberpfalz” teilzunehmen. Ich hatte von den tollen Veranstaltungen der Vorjahre bereits gelesen und in Anbetracht der Teilnehmerliste sofort zugesagt.

30 (in Worten dreißig) Kochverrückte treffen sich für vier Tage in Regensburg um dort als größte Ansammlung Foodies aus ganz Deutschland Produzenten zu besuchen, zu kochen, zu schlemmen und zu trinken. So der Plan. Es geht ums Regionale und ums Authentische. Es geht um Bier und um Wein und um regionale Lebensmittel.

Und es beginnt Samstags mittags bereits spektakulät mit dem gemeinsamen Besuch des Restautants Storstad in Regensburg. Sektempfang auf der Terrasse bei bestem Wetter. Nach und nach treffen die Foodies ein, eine bunte Truppe unterschiedlicher Herkunft, die eine Leidenschaft eint.

Und dann das Menu. Das hat Stevan Paul bereits wunderbar hier beschrieben, so dass ich mir das hier spare.

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Kleiner Einschub: Auf meine mehr im Scherz gemeinte Frage, ob die Küche noch Reste dieses Gangs habe, kommt wie selbstverständlich eine weitere Portion. Schon toll.

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Windischeschenbach ist unsere nächste Station, 80 minütige Busfahrt zu einer Zoigl-Stube. Das ist eine Art Straussenwirtschaft für Bier…..Kleine Hausbrauereien öffnen ihre Wohnzimmer in festgelegten Rhytmus um Gäste zu bewirten. Klingt ganz nett entpuupt sich aber als kaum zu glaubendes Spektakel.

Unsere Zogl-Stube heißt Schoilmichl. Eine schmale steile Treppe führt hinunter in den Gewölbekeller, der schon gut besucht ist und mit unserer 30-köpfigen Gruppe dann nahezu am Anschlag zu sein scheint. Schlachtplatten, Grillwürstchen und diverse Bier später…..

Alle Details dazu und zu den folgenden Tagen hat dankenswerter Weise Johannes Arens live mitgeschrieben. Seine Berichte sind mehr als empfehlenswert. Hier nachzulesen, bitte in chronologischer Reihenfolge genießen.

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Weil morgen ja auch noch ein Tag ist, werden einige Fässchen sicherheitshalber gleich mitgenommen.

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Zu den Donaufischern – Erster Programmpunkt des nächsten Tages. In Kehlheim werden wir von einer Vertreterin der Stadt und einem Gastwirtehepaar empfangen. Brezln, Birnensaft von eigenen Streuobstwieden, ein interessanter Vortrag zur Geschichtes der Fischereigenossenschaft – all das beschrieben zum Nachlesen von Johannes Arens . Hier.

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Und dann kommt Lothar Ziegler, letzter professioneller Donaufischer. In seinem kleinen Kahn eine Wanne mit Lebendfischen, die er früh morgens bereits gefischt hat…. Und eine kleine Gruppe steigt wagemutig in die Schaluppe und ward für Stunden nicht mehr gesehen.

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Die anderen fahren zur Riedenburger Bio-Brauerei. Sehr eindrücklicher kurzer Vortrag zur Geschichte der Brauerei, der Umstellung auf Bio-Betrieb vom Seniorchef. Sehr authentisch, sehr gradlinig, sehr symphatisch. Und auch die anschließende Brauereibesichtigung mit Tasting verschiedener Biere……

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Zurück in Regensburg kleiner regionaler Imbiss…

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…und nach einem kurzen Stadtrundgang….

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….beginnt in “Rosenpalais” der Wahnsinn. Über die Datails darf ich wieder an Johannes verweisen, der als Fels in der Brandung das Ganze live mitgeschrieben hat. Angesicht des Küchengewusels halt ich mich zurück, spüle Gläser und helfe bei der Tischdekoration, sonst gar nicht meine Vorliebe. Und die Gruppe hat Gäste. Winzer. Die kommen natürlich nicht mit leeren Händen. Lieferwagen werden ausgeladen, Torsten sortiert und organisiert, nachdem die Menufolge in der Küche dikutiert wurde, die Weinbegleitung. Benedigt Baltes und Julia Bertram vom Weingut Stadt Klingenberg.

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Teil 2 später.

Ich möchte mich an dieser Stelle ganz ausdrücklich bedanken. Bei Florian Bailey und Torsten Goffin für die Organisation, bei Bayern Tourismus, die für die gesamte Veranstaltung eingeladen hat, bei allen beteiligten Winzern, Brauern. Bei allen Teilnehmern des Camps für gute Laune, tolle Stimmung, spetkuläres Kochen und bei Johannes Arens, der das Ganze live mitgeschrieben hat. Das waren 4 Tage Fest.

El temple de la bohèmia de Barcelona

31. Oktober 2015

In einer Gasse, die von Touristen meist ängstlich gemieden wird, befand sich in Barcelona jahrelang die Bar “2 acto”, Inhaber war Emilio Gomez, Spanier mir schweizer Vorfahren, der umtriebige Nachtmensch. Hier trafen sich nicht nur die Künstler, Musiker und Trinker, sondern auch viele deutsche Emigranten, die von Emilio mit Informationen und Stöffchen versorgt wurden. Noch heute bin ich ziemlich stolz, dass ich vor Jahren die Rückwand der Bar künstlerisch gestalten durfte……”El temple de la bohèmia de Barcelona”

Nun ist die Bar geschlossen. Emilio hat zu gemacht. Aber: Ein  letzter Dokumentationsfilm (“A la puta strasse. 2º Acto”) ausschließlich über diese Bar macht in Barcelona derzeit Furore auf Festivals und in den cineastischen Kreisen. Einen Trailer des Films gibt es hier.

Die italienischen Bars

27. Oktober 2015

Eine der zahlreichen Bars in Montalcino. Warum gibts sowas nicht bei uns?

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Und auch dafür liebe ich die Italiener

26. Oktober 2015

Das ist Gabriella Campese. Sie ist zuständig für tourismus promozione der Strada del Franciacorta. Und sie hat in der Lombardei übersetzt. Nicht 1:1, sondern charmant, kenntnisreich und sehr angenehm. Jedefalls haben meine rudimentären Italienischkenntnisse ausgereicht, die Eleganz ihrer Übersetzungen festzustellen. Überhaupt ist italienisch ja Musik in meinen Ohren …….

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Ebenso soll er nicht unerwähnt bleiben. Mario Bovini. Italiener aus dem Bilderbuch in Gestik, Mimik und Haltung. Er war in der Toskana unser Chauffeur. Stammt aus Montalcino, kennt dort jeden Winzer, weiß, was im Weinbau und -Keller passiert und organisiert selber geführte Weintouren durch die Region, spricht englisch und weiss so einiges “by the way” zu berichten. Hilfsbereit bis zur Selbstaufgabe. Klasse-Typ. Wen es interessiert: http://www.montalcinotravel.com.

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Und sie, deren Namen ich leider vergessen habe. Sie hat uns in der Toskana übersetzend begleitet. Sie verdient besondere Erwähnung, denn sie hat ein Jahr in Köln-Zollstock als Erasmus-Studentin gelebt war also bestens mit meiner Mentalität vertraut, wir hatten viel Spaß miteinander.

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Und Fabian Schwarz. Deutschstämmiger Winzer in Montalcino (www.fattorialamagia.it). PR-Mensch vom Consorzio de Brunello di Montalcino, mit dem ich spät nachts noch über Olivenöle und ihrer Vermarktung auf der Strasse diskutiert hatte. Molto simpatico.

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Dafür liebe ich die Italiener

26. Oktober 2015

Kleine Begebenheit in der Toskana während der Rückfahrt nach Pisa. Eine der mitreisenden Damen benötigt eine Keramikabteilung. Mario, unser Chauffeur, hält in einer kleinen Ortschaft, wie es sich gehört in der zweiten Reihe. Ein kleines belebtes Plätzchen, eine Bar, ein Tabacchi. Man kennt das. Und ein kleiner Obstladen, der leider brechend voll ist, sodass ich mir statt Trauben zu kaufen ein Zigarettchen genehmige. Ein etwa 80-jähriger Herr im feinen Anzug kommt auf mich zu: “Viva Italia”, “Viva Italia” singt er mich mit erwartungsvollen Augen an, worauf ich spontan “anche Germania” antworte. Dieses Spiell geht so einige Male hin und her, inzwischen lachen wir uns beide schlapp. Bis er verschmitzt in die Auslage des Obstladens greift, mir zwei Walnüsse in die Hand drückt: “che cazzo”.

Das sind unverlierbare Momente, schon alleine deshalb lohnt sich Italien.

Lombardei und Toskana – Teil 2 Franciacorta

25. Oktober 2015

“Le Cantorie” – die nächste Station. Ein traumhaft gelegenes Weingut der Familie Bontempi, das uns Kellermeister Paolo Dale vorstellte. In Erinnerung ist mir der Brut 2011 geblieben, ein Cuve aus 80% Chardonay und 20% Pino noir, ein sehr knackiger, grasiger Schaumwein. Um die 15 Euros. Und der “Reserva pas Dose”, der 60 Monate im Barrique war und um die 20 Euro kostet.

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Im Schatten trocknende Beeren für Süßwein

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Just for a photo…..gerüttelt wir selbstverständlich auch hier inzwischen mit Maschinen.

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Letzte Station in Franciacorta schließlich das Castello Bonomi.

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Francesca Cavalli, PR-Frau des Weingutes

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Frittierte Olivenbällchen

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Parmesan-Risotto

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Marmeladenkuchen vom Blech

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Zurück im Agriturismo Quattro Terre dann das Top-Tasting, mit einigen der besten Weine der Region. Alles Granatenweine von den Weingütern Ca del Bosco, Le Marchesine, Ferghettina, Il Mosnel, Fratelli Berlucchi und Uberti.

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Und dann ging es, ausgesttattet mit sehr feinen delikaten “Proviantpaketen” für eine 5-stündige Autofahrt in die Toskana

Lombardei und Toskana – Teil 1 Franciacorta

25. Oktober 2015

Zugegeben: In meinem Weinkosmos war der Begriff “Franciacorta” bislang nicht geläufig. Auch nicht, dass zwischen Bergamo, Brescia und dem Lago d’Iseo Schaumweine wie Champagner ausschließlich in Flaschengärung erzeugt werden. In diesem Gebiet südwestlich des Gardasees hat sich 1990 das “Consorzio Franciacorta” gegründet, das sich unter anderem zur Aufgabe gemacht hat, deutliche Abgrenzungen zum Champagner oder zum spanischen Cava zu entwickeln.

Schon im Jahre 1570 wurde in Brescia der erste bekannte Text über Schaumweine gedruckt. Autor war der Arzt Gerolamo Conforti, dessen Studien zum Wein auch den Erkenntnissen des Abtes Don Perignon vorausgingen. Die Tradition der Schaumweinherstellung hat also in diesem Gebiet tiefe Wurzeln, und darauf ist man hier besonders stolz, darauf wird immer wieder hingewisen.

Ich habe in Franciacorta zwischen 20 und 30 verschiedene Schaumweine probiert, die preislich auf Champagner-Niveau und deutlich über Cava-Preisen liegen. Ich möchte hier nicht die Verkostungsnotizen beschreiben, weil das ohnehin reine Geschmackssache und Tagesform abhängig ist. Generell fand ich die Weine aus diesem Gebiet wunderbar erfrischend mit feiner Dosage, sehr komplex und teilweise mit sehr langem Abgang. Die mitreisenden Profis konnten Unterschiede herausschmecken, die meinem Gaumen wohl immer verborgen bleiben werden.

Und noch eines vorweg: Meine alte Italienliebe hat sich wieder einmal bestätigt. Alle Menschen, die ich auf der Reise getroffen haben waren äußerst charmant, sehr freundlich und eben “italienisch” ist Minik und Gestik. Es war ein Vergnügen. Und selten habe ich Übersetzungen erlebt, die, soweit ich das beurteilen konnte, derart lässig, treffend und nonchalant absolviert wurden.

Erstes Ziel der Weinreise mit fünf professionellen Weinnasen in die Lombardei, das Agriturismo “Le quattro terre”. 

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Von der Terrasse…..

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der Blick auf die morgendliche Lombardei.

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“Montedelma” heißt das erste besichtigte Weingut am nächsten Morgen, wo uns der sympatische Piero Beradi seinen in der 4. Generation geführten Familienbetrieb zeigt, Grundsätzliches zum Consorzio de Franciacorta berichtet und erste Tastings veranstaltet. Hier werden “Saten” (seidige), Bruts, Pas Dose (ohne Dosage) und Roses produziert, 95% der gesamten Produktion gehen in den italienischen Markt.

Von den gekosteten Sparkling-Weinen ist mir der “Saten” in Erinnerung geblieben, dessen extrem feine Perlage für ein wunderberes Mundgefühl sorgte.

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“Ricci Cubastro” ist ein Weingut, das seit dem 18 Jahrhundert besteht. Eine Tradition, auf die man stolz ist und die sich zunächst in einem kleinen “Weinbaumuseum” zeigt, in dem Werkzeuge und Maschinen aus dieser Zeit ausgestellt sind. Das Weingut selbst produziert eine Kollektion vom 14 verschiedenen Schaum- und “stillen” Weinen.

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Der Weinkeller wird von ihr gemanagt, deren Namen ich mir leider nicht notiert habe. Sie hob in ihren Erzählungen jedoch deutlich hervor, dass alle Kellerentscheidungen von allen beteiligten Personen mitentschieden werden.

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Im sehr großen Verkostungsraum gab es einen feinen Lunch, gekocht von der Köchin der Inhaberfamilie….

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Gemüselasagne

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Antipastiplatte

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Apfelstrudel

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Die wunderbare Elisabetta Abrami, deutschsprechende Powerfrau, führt ihr kleines Weingut ökologisch. Ihre Schaumweine waren nicht nur meiner Meinung nach die Highlights des Tages. (Onlineshop hier)

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Und abends das “Menu Tradizione” im Restaurante des Agriturismo Corte Lantieri

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Antipasti misto: Weichkäse mit Parmesan, Polenta mit grtrockneter Sardine aus dem Iseo-See, Salami aus Capriolo, Artischocke mit Parmesan-Creme

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Kürbis-Risotto mit Kräutern

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Manzo all’olio (Geschmortes Rindfleisch in Öl) mit Polenta

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Pistazienkuchen mit Vanille-Creme

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Anuga 2015 – same procedere as every year

13. Oktober 2015

Wahrscheinlich ist der Montag der schlechteste Tag für einen Besuch auf der weltgrößten Lebensmittelmesse. Schon die Fahrt nach Köln verriet nichts Gutes, überfüllte Autobahn, überfüllte Strassenbahnen und einer der Haupteingänge zeitweilig gesperrt wegen zu großen Besucherandrang. Drinnen ein einziges Gedränge und Geschiebe…..Nach zwei Stunden reichte es mir, nicht zuletzt angesichts der unzähligen unnützen Produkte und vermeintlichen Innovationen, die kein Mensch braucht.

Ewig unverständlich wird es mir auch bleiben, wie sich erwachsene “Fachbesucher” in Reihe anstellen, um irgendwelche Wurstproben zu ergattern oder Probierschlückchen von obskuren Energy-Drinks zu testen.

Dennoch: es gab einige nette Gespräche (vorwiegend natürlich bei den Spaniern) und einige Entdeckungen wie beispielsweise einen Orangenwein aus der Nähe von Valencia (kein “orange wine”), der statt aus Trauben aus Orangen produziert wird. Leider gibt es noch keinen deutschen Importeur, man kann aber per E-Mail ordern.

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Design for food – Lüttich

9. Oktober 2015

Die Affinität zu neuen Ideen hatte mich die ursprünglich geplante Fahrt nach Maastricht kurz ein Stück weiter nach Lüttich geführt, weil der Blogger aus dem Gesindehaus gestern einen animierenden Text in seinem Blog veröffentlicht hatte. Die von ihm beschriebene Ausstellung hat es tatsächlich in sich und ist absolut sehenswert. Details dazu auf Jörgs Blog. Die Bilder sind wohl selbsterklärend…….

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Deutscher Käsekuchen in Barcelona

6. Oktober 2015

Ich sitze abends mit Esther, der barcelonesichen Gourmet-Bloggerin, auf ein letztes Fläschchen Cava in der Weinbar “Volatil”. Es ist noch früh am abend und ausser uns sitzt am Tresen nur noch eine ältere Dame, die sich angeregt mit der kurzhaarigen Bedienung unterhält. Als sie hört, dass wir deutsch reden, kommt sie zögernd und schüchtern auf uns zu und fragt in wunderbaren deutsch mit ganz leichten Akzent, ob wir nicht Lust hätten, ein deutsches Sauerteigbrot zu probieren, dass sie gerade gebacken hat. Zunächst leichtes Stutzen, schließlich befinden wir uns in einer Bar, dann aber zustimmendes Nicken. Die ältere Dame strahlt und gibt der Bedienung ein Zeichen, dass wir probieren möchten und auf meinen Hinweis, dass wir in Deutschland ein solches Brot gerne mit Butter und Schinken essen, kommt auch das. Es entpuppt sich ans grandioses Koriander-Kümmel-Sauerteigbrot, dass sie zum ersten Mal gebacken hat und es hier in der Bar mal zum probieren anbieten wolle, die Bedienung ist ihre Tochter, das ist also kein Problem. Falls es den Gästen schmecken sollte, will sie in die regelmäßige Produktion einsteigen.

Ich komme natürlich mit ihr ins schwätzen, sie war die ersten 4 Jahre ihres Lebens in Deutschland, hat aber erst im Alter viele Deutschkurse beim Goethe-Institut absolviert, weil sie die Sprache so liebt. Backen ist noch nicht mal ihr Hobby, sie hat bei Youtube einen Film gesehen, wie dieses Brot gebacken wird, daraufhin viele deutsche Backbücher gekauft und nun experimentiert sie für den Hausgebrauch.

Sie ist so stolz, dass uns das Brot schmeckt, die glüht vor Freude. Sie arbeitet für eine Maschinenfirma aus Ratingen, Nähe Düsseldorf. Da hat sie gewonnen bei mir.

Und dann: Dann sagt die ihrer Tochter, dass wir auch mal ihren frischen Käsekuchen probieren sollen, den sie ebenfalls gerade vorbei gebracht hat. Auch den kann man nicht besser machen. Käsekuchen, wie er sein muss, in Barcelona, in einer Weinbar, gebacken von einer Spanierin. Ich bin so gerührt. Und begeistert.

Unterwegs – Barcelona

28. September 2015

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Gourmetfest Köln

5. September 2015

Vor zwei Wochen in Düsseldorf, nun in Köln rund um das Schokoladenmuseum. Fast die gleichen Aussteller aber deutlich weniger Atmosphäre als in Düsseldorf. Mein Highlight: Couscous mit Gurken-Dill-Schaum vom Restaurant L’escalier. Sehr fein.

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Zwei aus Köln

1. September 2015

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Video Summer of supper – Norden Berlin in Köln

28. August 2015

Beim “Summer of supper” der drei Berliner “Norden Berlin” (Bericht hier) ist ein wunderbarer Film gedreht worden.

Gourmetfest Düsseldorf

23. August 2015

Auf beiden Seiten der Königsallee in Düsseldorf: Probier-und Verkaufsstände, Wein und Sekt, Salami und Schinken, Käse und Honig und und und. Aber irgendwann war’s mir zu voll und zu “düsseldorferisch”, dann aber noch ein ganz feines britisches Ingwerbier entdeckt……

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Es wird weiter gehen – auch nach 7 Jahren

18. August 2015

Geburtstag. Seit sieben Jahre schon wird “chezuli” gefüttert. Mehr als 3.300 Beiträge sind in dieser Zeit erschienen, knapp 9.000 Fotos veröffentlicht. Ziemlich hohe Frequenz.

Die Foodblogger-Szene hat sich in dieser Zeit gewaltig verändert, die Anzahl derer, die über kulinarische Themen schreiben ist nicht mehr zu überschauen, die Fotografien der meisten Blogs werden immer professioneller, die Arrangements rund um die Teller immer ausgefallener, die Fotos immer häufiger signiert und der Wunsch Vieler, mit ihren Blogs Geld zu verdienen immer unverständlicher. Dies alles bestärkt eigentlich nur die hier von Beginn an vertretene Haltung, dass es nicht notwendig ist, das tausendste Rezept für eine Bratensoße zu schreiben oder zu erklären wie dieses oder jenes gekocht wird.

Verändert hat sich aber auch “chezuli”. Die Chefin de cuisine kocht seit einigen Monaten an anderer Stelle, mir bleiben nun mehr Restaurantbesuche und “geheime” Kochexperimente mit nicht immer vorzeigbaren Ergebnissen.

Dass “chezuli”  weiter wahrgenommen wird, freut mich natürlich, birgt jedoch auch die Gefahr, in Eitelkeiten zu verfallen. Diesen Wettlauf kann man nur verlieren.

Hier wird auch in Zukunft kein Sponsoring stattfinden und es werden auch weiterhin keine Kooperationen mit Industrieunternehmen erfolgen. Dieser Blog ist Spaß. Und bleibt es auch. Ohne kommerzielle Absicht.

Es wird zwar regelmäßig über Restaurantbesuche berichtet aber es finden keine Restaurantkritiken statt. Das tun andere kompetent und unterhaltsam.

“Chezuli” bleibt was es immer war, ein persönliches Tagebuch kulinarischen (Er-)Lebens. Ohne tätowierte Unterarme und ohne Hipsterbart.

Und zur Feier des Tages mal wieder ein paar Klänge: https://www.youtube.com/watch?v=lf5iTv8s8B4

Zwischendurch

29. Juli 2015

Kochtechnisch reicht in der Regel ein Blick auf die Unterarme der Küchenbrigade: Je mehr Tattoos, desto Umami.” Diskussionsbeitrag von Jörg, der aus dem Gesindehaus.

Summer of supper – Köln – Rheinkombinat – Das Finale

20. Juli 2015

Ideen in Taten umzuwandeln ist der eigentliche Wert von Kreativität – oder, wenn aus gesponnenem Gequatsche Handlungen werden.

Meister darin ist der aus dem niederrheinischen Gesindehaus, der nicht nur im Kölner Marieneck für so manche schräge Veranstaltung sorgt, sondern der auch in ganz anderen Belangen hohes Engagement zeigt. Und als die Planungen für den summer of supper begannen, erreichte mich seine Anfrage, ob ich nicht mitmachen wolle – nicht als Gast, wie bisher so oft, sondern am Herd. Nur kurz meine Überlegungen angesichts der 200 Teller, die zu schicken sind, denn neben dem niederrheinischen Gemüsepapst hatten ebenfalls zugesagt Stefan Chmielewski und Claus Schlemmer, beide nicht ganz unerfahrene Herd-Helden.

Einer von uns ist gebürtiger Domstädter, einer Herzenskölner. Einer immerhin FC-Fan. Und einer kommt aus Düsseldorf. Grund genug, die Speisenfolge “Rheinisch” zu gestalten und mundartlich aufzumotzen.

Das war der Plan für den supperclub: Murrejedings – Steen un Mos – Muschele-Ääpel-Sölz – Bunne un Reppe – Fleutekies met Schukelad un Iis

Und aus der Ferne rief der Claus so nebenbei, dass er noch ein Amuse entwickeln wolle.

Sonntag vormittag: Die Lebensmittel werden angekarrt, sortiert auf die verschiedenen Positionen verteilt, rasch und konzentriert beginnen die Vorbereitungen.

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Und während die ersten Gäste eintrudeln wird in der Küche noch über das “Plating” diskutiert und dann lief es:

Das Amuse: Kartoffelpuree und -Stampf, Zitronenkraut, Zitrone und braune Sahne

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Das Murrejedings: Möhrenmus, frittierte Möhrenstreifen, Möhrenshot und Möhrensalat

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Muschele-Ääpel-Sölz: Muschelsülze, Lorbeermayonaise, purierte Muscheln, Pommes Frites (nicht im Bild)

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Steen un Mos: essbare Steine und Moos, Blaubeere

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Bunne un Reppe: Rippchen vom Schwäbisch-Hällischen, gelbe Bohnen, Bratkartoffelpüree

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Fleutekies met Schukelad un Iis: Zitronenquark, weisse Schokolade, Erbeereis, Schoko-Foloteig

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v.l.n.r.: Claus, Jörg, Staphan und ich.

Mein erschöpftes aber zufriedenes Fazit: Hätt Spass jemaaht, war janz schön Arbig, müsse mer nochens maache.

Dank an alle Beiteiligten, dem Team von Marieneck und allen Gästen, von denen ich leider kaum was mitgekriegt habe.

Summer of supper – Köln – Helligoland Zanzibar

18. Juli 2015

Wenn einer von zwei Köchen ausfällt, kann man von erschwerten Bedingungen sprechen. Wenn dazu eine Aussentemperatur von 36 Grad kommt und ein komplettes Menu für 35 Leute zu zaubern ist, kann man von besonderer Herausforderung sprechen. Torsten Goffin, der “godfather of cologne culinary underground”, in der Blogger-und Gourmetszene bestens vernetzt, konnte jedoch kurzfristig Mitköche gewinnen. Dankenswerter Weise sind Markus Brendel und Annette Sander eingesprungen. Die macht übrigens am nächsten Tag einen eigenen supperclub. Und als Meister der Getränke und Mundschenk war Christoph Raffelt dabei.

Das sehr feine schmackhafte Menu mit hervorragend passender Bierbegleitung:

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Gebeizte und geflämmte Makrele mit selbst fermentiertem Sauerkraut mit Chilli

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Dicke-Bohnen-Mus, Dillkronen und Beete-Chips

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Taschenkrebsscheren, Queller, Dips (Haselnussmayonnaise (!!!), Sauce Thermidor, Vinaigrette)

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Tintenfisch in Kokosnuss mit orientalischen Gewürzen, Tomaten, Koriander

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Pimms-Gelee (!!!) mit Gurgengranita und Erdbeere

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Fremde Federn……

16. Juli 2015

Jochen Reinhardt hatte zum 3. Schwarzmarkt in Köln u.a. diese beiden Konfitüren mitgebracht. Beide sind wunderbar, sehr erfrischend bei diesen Temperaturen. Und nun hat er auch die Rezepturen dafür veröffentlicht. Hier.

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Cafe con Hielo vs. cold brew

16. Juli 2015

Beim spanischen cafe con hielo wird heißer Expresso über Eiswürfel gegossen, bisher der beste Durstlöscher bei Hitze. Cold Brew jedoch bringt weitaus mehr Kaffeegeschmack ins Glas. Erster eigener Test mit 100gr. Kaffee auf 1/2 Liter kaltes Wasser, 24 Stunden im Kühlschrank, filtern, fertig. Sehr aromatisch, frisch, viel Tiefe. Die nächsten Tests mit unterschiedlichen Kaffeesorten.

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Der 3. Kölner Schwarzmarkt

12. Juli 2015

Beim 3. Kölner Schwarzmarkt, der nicht kommerziellen Tauschbörse für selbstgemachte Lebens- und Genussmittel, war es diesmal deutlich ruhiger als beim letzten Mal. Dessen ungeachtet gab es wieder Beachtliches zu tauschen: Von Rarbarber-Ketchup, über Kräutermischungen, glutenfreie Müslis, Stachelbeer-Gurken-Gelees, Sauerkirsch-Bier-Konfituren etc.

Jörg kümmerte sich um das leibliche Wohl beim “Maggeln” steuerte jede Menge selbstbackene und teilweise vor Ort produzierte Kuchen und Törtchen bei, das Ganze war wie immer ein großer Spaß.

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Summer of supper – Köln – Rheinkombinat

9. Juli 2015

Vom 3. bis zum 19.7. findet in Köln das diesjährige Festival “Summer of Supper” statt. Das ist eine im vorigen Jahr von den beiden “Godfathers of cologne culinary underground”, Torsten Goffin und Marco Kramer ins Leben gerufene Supperclub-Reihe, die im Kölner Marieneck stattfindet. Ambitionierte Hobbyköche kochen für bis zu 40 Personen jeweils mehrgängige Menus.

Vorige Woche war ich zu Gast beim Küchenjungen (Bericht hier), kommenden Samstag bin ich bei “Norden Berlin” dabei. Und dann, am 19. Juli, das Finale des Festivals, mit dem “Rheinkombinat”.

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Dahinter verbergen sich die nicht ganz untalentierten Köche und Blogger Jörg Utecht, Stefan Chmielewski, Claus Schlemmer und ich. So ganz langsam beginnt das Lampenfieber, für eine ausverkaufte Veranstaltung von wahrscheinlich 35 Menschen zu kochen, oha, das wird spannend. Genauso wie das Menu. Ich werde berichten, so oder so.

Summer of supper – Köln Der Küchenjunge und Carolin

6. Juli 2015

“3 weeks if food, drinks …..and love” – auch in diesem Jahr wieder das Leitmotiv verschiedener Supperclubs im Kölner Marieneck. 3 Wochen(enden) kochen Amateure was das Zeug hält, diesmal war es der Küchenjunge und “Küchenfunker” Chris Lersch und seine Mitköchin Carolin, deren ersten Supperclub ich im letzten Jahr begeistert besucht hatte.

“Schwein gehabt” war das Motto dieser rasch ausverkauften Veranstaltung – und das in doppelter Bedeutung, weil die beiden bei einem befreundeten Bauernhof eigene Schweine gehalten, großgezogen und von einem befreundeten Metzger nach eigenen Wünschen haben verarbeiten lassen.

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Und das haben sie dann in Köln souverän und grandios gekocht, gerockt und serviert (bei Aussentemperaturen weit über 30 Grad):

Los gings mit Schmalz, Leberwurst und Gürkchen, dazu Landbrot

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Schweinecarpaccio mit Lauch-Relish, Salatnest und “Popcorn”

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Avocado-Melonensalat mit Zitronen-Lachs und rohem Schinken

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Gebratene Blutwurst mit Mango, Pistazienpesto und Erbsenpuree

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Als nächsten Gang servierten sie Hämmchenravioli mit Baconschaum, glasierten Möhrchen und Sud-Shot

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Und zum Dessert Schweineöhrchen mit Quarkmousse und Erdbeersalat mit Colakraut

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Begleitet wurde das Menu von verschiedenen Bieren vom Niederrhein und wie stets im Marieneck von ausgesuchten und teilweise ziemlich schrägen Weinen, auf die Marco nicht zu unrecht ziemlich stolz ist. Und fotografierende Blogger sind ja ein Muss von solchen Veranstaltungen.

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