Club Astoria – Köln

28. Juli 2016
Hausgemachte Gnocchis mit sautierten Pfifferlingen an jungem Spinat und Birnen-Tomaten
nach einer Stunde Wartezeit kommt dieses Tellerchen für 14 Euro.
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Salat, Huhn und Ingwer

27. Juli 2016

Tomaten, zweierlei Melonen, Zimt-Basilikum, Bonito del Norte

Huhn, Ingwer, Zitronenabrieb, Reis

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Summer of Supper – Das Finale – Wie es wirklich war

25. Juli 2016

Ja, wir haben es wieder gemacht, auch in diesem Jahr das Finale des Kölner „Summer of Supper“ bestritten. Und auch in diesem Jahr mussten einige Widrigkeiten umschifft, Improvisationen organisiert und mangelnde Kühlung einzelner Gänge irgendwie ausgeglichen werden.

Wie alles begann: Irgendwann im Frühjahr kam die Anfrage, ob wir wieder dabei wären. Jörg, Claus, Stefan und ich sollten einmal mehr für etwa 40 Leute ein Menu kochen. Klar, machen wir.

Dann Monate nichts, ist ja noch Zeit….Mitte Juni doch mal die Frage, was wir denn machen werden. Claus aus der Distanz wagte sich als erster aus der Deckung, er will auf jeden Fall eine neue Form der Königsberger Klopse machen. Und sonst? Die restlichen drei des Rheinkombinats treffen sich auf Heuballen auf einem Traktoranhänger während einer Feldführung auf dem Lensenhof am Niederrhein, der übrigens auch das komplette Gemüse für den Supperclub sponserte. Nur kurz die Diskussion was alles machbar wäre – das verbindende Motto soll sein „Deutsche Klassiker aber anders“.

Jörg nimmt sich eine Hechtrolle vor, Stefan eine Altbierbowle und mein Part soll eine Erbsensuppe sein. Und die Klopse von Claus.

Soweit so unspektakulär. Doch der Teufel sollte im Detail stecken.

Erbsensuppe im Sommer bei mehr als 30 Grad? Geht nicht. Zuhause erst mal zur Probe einen kalten Erbsenshot gekocht, eiskalt serviert, Prima, was fehlt? Der Kick. Minze? Zu oft schon erlebt. Kurzer Anruf bei der spanischen Kreativzauberin, dann ist es klar, es muss ein Zitronenverbene-Sorbet unter die kalte Suppe. In Ermangelung entsprechender Erfahrungen frage ich Tim Tegtmeier auf dem Düsseldorfer Carlsplatz nach Mengenangaben für 40 Personen, und er rückt spontan nicht nur das passende Rezept raus, sondern wiegt mir auch noch die Geheimzutaten ab, mit denen jedes Eis seine feine Textur bekommt.

Also alles bestens.  Ganz schlau überlege ich, dass es doch nicht ungeschickt wäre, schon mal die leichte Gemüsebrühe vorzukochen und in Bügelflaschen für den sicheren Transport abzufüllen. Ne Woche vorher also gemacht, zwei Tage vorher nochmal probiert…….Die kompletten 4 Liter Brühe aufgrund der Hitze im Rheinland umgekippt, sauer geworden, also in den Ausguss, alles noch mal auf Anfang, neue Zutaten besorgen, ab in die Transportkiste. 4 Kilo TK Bio-Ebsen auf Eis in Styroporboxen dazu, 3 Töpfe Zitronenverbene. Angesichts dieses Desasters spreche ich dann doch noch mal zur Sicherheit mit Tim Tegtmeier, der mir dringend empfiehlt, die Eismasse lieber einen Tag vorher zuzubereiten….ok, kleine Nachtaktion.

Jetzt entspannt und frohen Mutes hole ich Sonntag früh Stefan zuhause ab. Und jetzt gilt es das Beladevolumen meines Wagens auszunutzen. Bierkisten, eine Gläserstiege, jede Menge Transportkisten, Styrporboxen, Gläser, Flaschen, Tuben, jede Menge frisches Obst? Strinrunzeln bei mir? Ich denke Du machst ne Bowle? Während der Fahrt nach Köln klärt er mich über seinen Gang auf, er hat eigens „Russisches Bier“ gemacht und will ein Altbier-Parfait auf Pumpernickel-Erde bereiten. Und während wir so verträumt nach Köln über die A57 fahren, eine Strecke, die ich im Schlaf kenne, tappe ich in die fiese sonntägliche Radarfalle, der jähe Blitz unterbricht feinste Gourmet-Diskussionen…….

Jörg ist schon da, er muss mit nem Anhänger gekommen sein angesichts der Gemüsemengen die schon da rumstehen…..

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Aber wir haben ja einen Plan, jeder weiss, was in welcher Reihenfolge zu tun ist. Während ich rasch 5 Liter Gemüsebrühe ansetze, anschließend die Erbsen darin noch ein wenig köcheln lasse, dann den Passierstab durchjage und alles durch ein elend schlechtes Sieb passiere……

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…, stürtzt sich Claus, der inzwischen aus Koblenz ebenfalls eingetrudel ist, erst mal auf das Fleisch, jagt das durch den Fleischwolf und formt daraus dann 180 (!!) kleine Bällchen, schön mit Förmchen, eines wie das andere. Die sollen jetzt eingefroren und anschließend für das Sous-Vide-Bad vakumisiert werden.

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Stefan gebinnt meditativ: Nachdem er seine Parfaitmasse in metallene Terrinenformen gefüllt hat, bereitet er seine Pumpernickel-Erde vor, schnippelt Obst, entrippt Beeren….

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während Jörg zunächst die undankbare Aufgabe hat, die Hechthäften zu enthäuten und zu entgräten. Und ausgerechnet ich, der das so ungerne macht, soll ihm dabei helfen. Mitgefangen- mitgehangen. Es werden 10 Blumenkohle geputzt in Röschen geschnitten, zwei davon in feine Scheiben geschnitten, im Ofen angeröstet… Viele tausend Handgriffe. Hitze im Raum mindestens 35 Grad. Hölle.

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So vergehen mit den Vorbereitungen Stunden um Stunden und langsam wird es Zeit. Claus hat die meiste Arbeit. In Ermangelung einer Mandoline  schneidet er mit einem stumpfen Trüffelhobel die gekochten rote Beete in feine Scheiben, frittiert sie, wässert allerfeinste Kapern um sie anschließend auch zu frittieren. Und als die Hackbällchen vakumisiert werden, stellt er fest, das der Gefrierschrank des Marienecks nicht leistungsfähig genug ist, die vorher so schön geformten Bällchen formen sich im Vakuum zu eiförmigen Gebilden, nichts mehr zu machen, nichts zu retten, muss auch so gehen…..Kartoffel-Espuma ist vorbereitet, Gaspatronen auf den Isi-Siphons die im Wasserbad stehen, alles läuft ziemlich souverän.

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Die Fischfarce von Jörg ist einwandfrei,  Gemüse blanchiert, jetzt noch das Sösschen für den Hecht kochen. Noilly Prat? Wo ist das Zeug, war doch immer hier. Diesmal nicht. Dann mit Weisswein. Parallel läuft das Blumenkohlpüree und Stefan hat inzwischen die beiden Überraschungsrüße vorbeireitet. Einen Sauerampfersalat mit Kirschen und geröstetes Brot mit Marknochen und Petersiliensalat.

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Erster Gang von Claus: Königsberger Klopse, Kartoffel-Espuma, frittierte rote Beete, Kapern

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Ich hatte es schon geahnt, der Gefrierschrank war zu schwach….. Was in wunderbar cremiger Konsistenz aus der Eismaschine gekommen war und dann noch eine Stunde gefriert wurde, ist nun zu weich……aber das in jedem Gals versteckte Pfefferkorn (wilder Andaliman Pfeffer von Ingo Holland) macht das Ganze dann doch noch zum Spaß.

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Von Jörg: Hechtrolle in Spitzkohl auf Blumenkohl-Püree, gebratenem Blumenkohlröschen und Zitronenkaviar

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Von Stefan: Pumpernickel-Erde, Erbeeren, Tomaten, Basilikum, Altbierparfait (leider auch mangelnder Leistungsfähigkeit der Gefrierschrankes leicht flüssig). Nicht im Bild das „Russische Bier“ im Altbierglas, ein Erfrischungsgetränk auf Pumpernickel-Basis

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Und jetzt Bier. Und Wein. Und Bier. Auf Jörg, der nachts noch seinen Geburtstag feiert.

 

Nervennahrung

23. Juli 2016

Pasta, Obst

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Summer of Supper – Köln – Rockabilly Restaurant

23. Juli 2016

Annette Sander und Michael Riedl waren eigens aus dem Münchener Raum nach Köln angereist um eine weitere Runde beim „Summer of Supper“ im Kölner Marieneck zu bestreiten und ein mit entsprechender Musik untermaltes Rockabilly-Menu zu kochen. Ausverkauftes Haus, wie immer dort gute Stimmung und das Menu klasse.

Mein Highlight: der 5 Stunden sous-vide gegarte Pulpo im extrem gut gewürztem Sud und auch fein und sehr speziell Oliven-Espuma mit Aktivkohle gefärbt in der Gazpacho.

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Restaurant Heckmanns – Köln

21. Juli 2016

Lunch in Sülz, gut besuchter schöner Innenhof, kleine Mittagskarte

Cordon Bleu vom Hühnchen mit Fritten (Salat separat)

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Salätchen

20. Juli 2016

Wildkräuter, Tomate, Salicorn (Queller), Aprikosen, Ei, Blüten

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Restaurant Fertig im Hoppers – Köln

16. Juli 2016

Lauer Abend im Innenhof:

Gruß aus der Küche: Glasnudel mit Rotkohlkimchi und getrockneten Krabben

Matjes mit kleinen Reibekuchen

Couscous mit Schmorgemüse und Merguez

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Frühlingsrollen

16. Juli 2016

In der Schmorpfanne: Füllung für Frühlingsrollen

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Restaurant Maibeck – Köln

13. Juli 2016

Wie immer feiner Lunch im vollbesetzten Maibeck:

Tagesmenu: Kalbsleber auf Spitzkohl mit Aprikosen, Kartoffelpuree

Tersamisu

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Linsensalat und Pfifferlinge

12. Juli 2016

Linsensalat mit Blaubeeren, Pfifferlinge mit Frühlingslauch

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„Was mit Pilzen“

10. Juli 2016

Wenn sich die Vegetarierin Rebecca W. zum gemeinsamen Kochen ansagt, dann sind das für mich immer spannende Herausforderungen. Diesmal sollte es „was mit Pilzen“ sein.

Erstmal Ziegenbutter mit Steinpilzmousse

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gebratene Champignons mit Schnittlauch als antipasti

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Morcheln in Nussbutter gebraten und mit PC-Sirup serviert

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Gambas mit Waldpilzmix und Frühlingslauch

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Frikadelle von Scampies mit Pfifferlingen, Nüdelchen mit leichter Basilikum-Mayonaise

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Gebratener Ziegenkäse, Austernpilze mit einer Dinkel-Kornflakes, gebratenen Zwiebeln und Kokosflocken-Panade

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und als Finale eine Champagner-Creme von Tim Tegtmeier.

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Restaurant Rhein & Wiese – Köln

7. Juli 2016

Bei den Poller Wiesen mit Aussicht „op dr Dom„, südtiroler Küche wird annonciert, allerdings in kleinen Portionen.  Kleines Semmelklöschen mit Pilzrahmsoße 9.80.

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Kabeljau mit dicken Bohnen

2. Juli 2016

Kabeljau auf der Hautseite gebraten, dicke Bohnen, getrocknete Tomaten, Schalotten

Aldinger Riesling 2015 -Rebhuhn

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Kalbsleber pur

1. Juli 2016

Kalbsleber, Zwiebel, Maldon-Salz

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Restaurant Pure White – Mönchengladbach

30. Juni 2016

Über die sozialen Medien drang die Kunde, das Christiano Rienzner neben den beiden Kölner Läden ein weiteres Restaurant in Möchengladbach betreibt. Richtung dortigen Flughafen, Industriegebiet, ohne Navi kaum zu finden. Nichts weisst von aussen auf Pure White hin, im Gegenteil, das weitläufige, sehr gepflegte Areal eines Reiterhofes hat nur ein kleines Hinweisschild zum Restaurant. Tolle Aussenterrasse, mittags erstaunlich gut besucht und die Qualität der Küche ist Pure white-like.

Es wir spannend sein, zu beobachten, die sich das doch recht große Restaurant (etwa 100 Plätze) entwicleln wird.

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Dave Hänsel – Carlsplatz Düsseldorf

29. Juni 2016

Heute in seiner Bude u.a. : Hähnchen-Geschnetzeltes, Champignonrahm und Reis

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Tomatengelee mit kaltem Erbsen-Shot

27. Juni 2016

Mal als Geschmacks-Test

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Mitsommerfest auf dem Düsseldorfer Carlsplatz

26. Juni 2016

Während der nicht ganz unbekannte Blogger und Gemüse-Erklärer aus dem niederrheinischen Gesindehaus eher selten den Düsseldorfer Carlsplatz besucht, bin ich ja regelmäßig dort, selbstverständlich auch beim ersten Mitsommerfest. Fast alle Händler boten an diesem verregneten Samstag kulinarische Kreationen an. Grund, gemeinsam mit Jörg und Ute mal zu testen. Wenn auch die Organisation der Geschirr- und Besteckausgabe sehr verbesserungsbedüftig erschien und auch die Qualitäten der angebotenen Speisen stark schwankte, so war es dennoch Gelegenheit einmal mehr feine Entdeckungen zu machen.

Bei Inka und Mehl gab es von der „Queen of special salats“ Linsen-und Quinoavariationen, Dave Hensel bastelte gemischten Salat mit gegrillter Ananas, die Steakschmiede hatte Lammfiltes auf dem Grill und das, was Tim Tegtmeier einmal mehr im Glas als „Asia-Fusion“ präsentierte, war Sterne-Niveau. Was da alles drin war hat er zwar erklärt, aber ich kriegs nicht mehr zusammen.

Daneben wurde Teramisu, Bratwürstchen, Humus, Käse mit Trüffelhonig, Matjes in Variationen und und und angeboten. Fürs erste Mal sicher nicht schlecht, mal sehen wie es nächstes Jahr wird.

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Gemischter Salat mit geflämmten Ziegenkäse

22. Juni 2016

Tomaten, Radieschen, Ei, Schalotten, Pinienkerne, Rosmarinkonig, Zimt-Basilikum = ein bisschen Farbe nach Krankenhauskost.

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Himbeer-Schoko-Törtchen

18. Juni 2016

Ich sag doch, das sind Drogen, heute gab es diese. (Noch nicht probiert aber Vorfreude)

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Blüten-Törtchen

18. Juni 2016

Das, was Tim Tegtmeier (ehemals Patissier bei Joachim Wissler) seit einiger Zeit auf dem Düsseldorfer Carlsplatz anbietet, müsste eigentlich unter „Drogen“ laufen. Ich kann mich nicht erinnern, jemals einen solch feinen Kuchen gegessen zu haben.

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Restaurant Phoenix – Düsseldorf

18. Juni 2016

Kleines Mittagsmenu im 4-Scheiben-Haus:

Andalusische Gazpacho

Schollenfilet, grüner Reis, Spinat, Zitronen-Kapernbutter

Gratinierte Waldbeeren, gedämpfter Biskuit, Sabayone

Süßkram

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Karotten-Couscous – Aprikosen – Gambas

16. Juni 2016

Karotten-Couscous mit geschmorten Aprikosen und Gambas (BCN-Inspiration)

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Melonen-Rettich und Salat

14. Juni 2016

kleine Farborgie: Melonen-Rettich, Radieschen, Tomaten, Schalotten, rosa Pfeffer, Wildkräutersalat, Olivenöl, Himbeeressig

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Erbsen – Spargel – Tomaten

13. Juni 2016

frische Erbsen, getrocknete Tomaten, Spargelspitzen

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Avocado-Gazpacho und Spargel

12. Juni 2016

Erster Versuch, die letzte Woche in Barcelona genossene Gazpacho aus dem Retsurant Hoja Santa nachzubauen:

Avocado, grüne Tomate, kleine Gartenkurke, Olivenöl, Knobi, Koriander

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und dann mussten es Salzkartoffeln sein, Spargel, schwäbisches Rauchfleisch, Orangen-Jogurt

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Restaurant Il Nido – Köln

11. Juni 2016

Mittags auf der Terrasse

Vitello

Trüffelpasta

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Insalata mista

10. Juni 2016

Salätchen – mehr nicht heute

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Zim Weinbar – Barcelona

9. Juni 2016

Klein, fein, versteckt

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