Basken in Barcelona

Sonntags nachts in der Altstadt: Vor einem der größten baskischen Tapas-Restaurant ein Menschenauflauf. 12 Herren, die meisten mit Baskenmütze, bilden einen Kreis, eine Frau mit Akkordeon setzt sich daneben. Und dann singen sie. Mit Inbrunst. Baskisches Liedgut. Hat mir gut gefallen und mich zu der Überlegung geführt, dass gemeinsames Singen bei uns ziemlich selten geworden ist und meist nur noch in alkoholischen Zusammenhängen stattfindet. Oder in Fussballstadien.

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Eine Antwort to “Basken in Barcelona”

  1. Ulrike Says:

    Liegt vielleicht auch daran, dass „deutsches Liedgut“ durch den Missbrauch im dritten Reich etwas stigmatisiert ist. Ansonst gibt es mehr Leute, die singen, als du vielleicht glaubst. In jedem Kaff gibt es doch einen Chor, Kirche, Verein, private. Ich war mal in einem kleinen Gospelchor, nur 12, 13 Leute.

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