Brot, Butter und Öl

Es ist noch gar nicht so lange her, da servierten Restaurants, die was auf sich hielten, vor dem Essen zum Brot Butter und Schmalz, oder Kräuterquark. Dann kam die Phase des Olivenöls.. Tiefe Teller wurden mit Öl aus Karaffen serviert, das Brot zum eintunken. Am besten verschiedene Sorten aus verschiedenen Anbaugebieten. Das wurde annonciert wie feiner Wein. Wieder etwas später, jedenfalls nach meiner Beobachtung, wurde dann die Brotauswahl vergrößert. Selbstverständlich alles kleine hausgemachte Brötchen, mindestens 6-8 verwschiedne Sorten zur Auswahl. Die wurden angeboten, als seien sie aus purem Gold, mit einer Noblesse, die oft genau so groß war wie die Überheblichkeit der übrigen Kellner. Und nun ist wohl das Zeitalter angebrochen, wo beides serviert wird. Nichts gegen einzuwenden. Aber wenn wie meist die Butter steinhart ist, das Bort noch warm, dann könnte ich schon vor dem Menü an der Qualität des Ladens zweifeln. Es kann doch nicht so schwer sein, Butter so zu temperieren, dass sie streichfähig ist. Ich habe einfach nicht immer Lust auf Öl.

So, dass musste mal raus.

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2 Antworten to “Brot, Butter und Öl”

  1. Schnick Schnack Schnuck Says:

    Ich bin ja für Griebenschmalz statt Butter.

  2. Claus Says:

    Immer wieder! Es sind die Kleinigkeiten…

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