FC Ruhrgebiet – 20 Köche geben sich ein Stelldichein

Gestern Abend in Oberhausen. Im Centro, in einer Diskothek. Annonciert waren 20 Köche des Ruhrgebietes, die ein Flying-Diner präsentieren, als Moderatot wurde Horst Lichter angekündigt. Soweit so gut. Wir hin, rund um das Centro ein einziger riesiger Verkehrsstau. Ein Live-Konzert von Deep Purple parallel. Alle Parkäuser dicht.

Das Adiamo, so der Name der Diskothek, war schnell gefunden, der Laden bereits knackvoll, nur noch leidliche Stehplätz waren zu kriegen. Es roch schon nach Frittenfett, an mehreren Stellen waren kleine Küchen aufgebaut, an denen bereits gebruzelt und frittiert wurde. Die Vorfreude stieg. Horst Lichter gibt das Startzeichen, los gehts, alles rennt zu den kleinen Küchen, um die Winzigkeiten abzustauben.

So geht das über eineinhalb Stunden. Es gab das eine oder andere, etwas Molekularküche, der eine oder andere Koch brachte was Nettes und Leckeres zustande. Ansonsten: Biedere Hausmannskost von den „besten“ Köchen des Ruhrgebietes.

Wäre das Ganze nicht als Charity-Veranstaltung deklariert gewesen, unsere Enttäuschung wäre grenzenlos gewesen. Das ist einfach nicht der Rahmen, um hochklassige Küche zu präsentieren und das Gros des Publikums hat wohl auch keinen Unterschied festgestellt.

Schade, denn das Konzept und die Idee ist großartig. Was ein unqualifizierter Clown wie Horst Lichter dort macht, ist nur peinlich. Und das sagt ein Rheinländer!

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