Paprikagemüse mit gratiniertem Ziegenfrischkäse
Falsche Spaghetti Carbonara – frei nach J. Oliver


Was sich die einschlägige Industrie an Zubehör für die Küche einfallen läßt, was an Unnötigem, Undesigntem und Unbrauchbarem auf den Markt kommt ist teilweise kaum noch zu beschreiben. Wunderbare Beispiele dafür gibts auf der Internetseite Cooking-Gadgets.com, einer Seite, die alleine schon für den Spaß interessant ist.
In Mailand gilt es als Spezialität: Cafe shakerato. Das ist ein Expresso auf zwei Eiswürfeln mit einem Schuß Vanillelikör, das Ganze durch den Mixer jagen und in Martini-Gläsern servieren. Im Sommer der helle Wahnsinn. Ähnlich gut aus Spanien Cafe con hiello, das ist ein heißerExpresso, der über Eiswürfel gegossen wird.
Welch ein Name, welch ein Laden. Wir hatten ihn im vorigen Jahr von unserem Hotelier am Lago Maggiore erfahren. Wenn Turin, dann unbedingt dorthin. Haben wir auch gemacht. Selbstredend. Und was wir dort gesehen haben, gleicht einem Paradies.
Das beste aus italienischen Lebensmitteln. Bestens präsentiert, in unglaublicher Auswahl, mit Probierständen und einem riesigen Weinkeller. 2006 eröffnet, aus dem Umfeld von Slow Food stammend, ist Eataly in unmittelbarer Nähe der alten Fiatwerke und dem jetzt dort befindlichen Shopping-Center ein Lebensmittelkaufhaius der Spitzenklasse.
Unseren Vorsatz für die Rückfahrt aus der Toskana nochmals nach Turin für die Lebensmitteleinkäufe zu fahren, haben wir dann doch leider nicht realisiert, weil das, was wir aus der Toskana mitgenommen hatten, erstmal ausreichte.
Inzwischen gibt es auch in Mailand, Bologna und in Tokio weitere Läden
“Mise en place” meint wohl nicht nur das Vorbereiten der Zutaten zum kochen, sondern auch die Ordnung in der Küche. Es mag ja etwas heimeliges haben, eine mit allerlei Schnickschnack dekorierte Küche zu haben, das hat aber nichts mit einer Werkstatt zu tun. Und nichts anderes ist eine Küche. Ordnung muss sein, nicht nur für das Werkzeug, sondern auch für die benötigten Zutaten, die vorbereitet zusammengestellt werden, bevor es los geht. Das schafft Übersicht, hält den Kopf frei und bringt Organisation in die Küche.
Zugegeben: Das klappt nicht immer, aber immer öfter, weil die Aufmerksamkeit darauf gerichtet ist. Ganz schwierig ist es, wenn zwei in der Küche wirken.