Posts Tagged ‘Ferran Adria’

Ferran Adria

12. März 2009

In der “Zeit” von heute ist ein längerer Artikel über Ferran Adria – ich nehme an, das steht im Zusammenhang mit dem neuen Buch “Ein Tag im El Bulli”, das in diesen Tagen auf deutsch erschienen ist. Nächste Woche will der Meister himself nach Berlin kommen und das Buch vorstellen. Das Buch scheint ein exquisites Bilderbuch zu sein, das minutiös Einblicke in die Arbeitsweise des besten Restaurants der Welt gibt. Wir werden es auf jeden Fall in unsere Sammlung aufnehmen.

Molekulare Küche

6. März 2009

Heston Blumenthal’s “Fat Duck” ist seit ein paar Tagen geschlossen, weil einige Gäste wahrscheinlich von einem Virus Übelkeit bekamen. Und seither geht diese Meldung weltweit durch die Presse, meist ziemlich unreflektiert. Blumenthal selber hat die Presse informiert und tut es seither ebenfalls, um die Ergebnisse zahlreicher Laboruntersuchungen zu publizieren.

Jedem, der einmal ein komplettes molekulares Menu genossen hat, wird dies in bleibender positiver Erinnerung bleiben. Das hat weniger mit den optischen Präsentationen zu tun, sondern, wie ich finde, an den unglaublichen Geschmacksempfindungen dabei. Wir waren nach langer Wartezeit bei Ferran Adria, wir waren in Langen bei Juan Amador und kennen die Komposotionen von Antoniewisz . All diese waren nicht nur genußvoll, sie waren lehrreich. Und inspirierend für eigenes Experimentieren. Es schärft das Bewutsein für Kochprozesse und Zubereitungsarten, wenn man molekulare Küche erlebt hat.

Wer andere Texturen probiert als die, die gemeinhin als bekannt gelten, der wird oft auch die Esszenz des Geschmacks erleben können.

Comerc 24, Barcelona

4. Februar 2009

Charles Abellan ist ein früher Schüler von Ferran Adria und kocht heute auf ähnliche Weise. Sein Restaurant in Barcelona war von anbeginn eines unserer Lieblingsläden, das wir mindestens viermal pro Jahr besucht haben. Dann wurde der Laden hip, dann stand er in sämtlichen in- und ausländischen Guides und das wars dann auch. Wie so oft. Die Qualität ließ nach, der Ladern immer brechend voll  – irgendwie hatte es uns den Spaß verdorben. In zwei Wochen wollen wir aber nochmal hin, aus alter Verbundenheit und nicht zuletzt wegen des Sommeliers, mit dem wir immer Spaß hatten.


Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 38 Followern an