Nachdem wir am Vorabend die Degustation von Ramirez Ganuza genossen hatten wurden wir bei Baigorri sehr freundschaftlich empfangen, denn die Damen des Hauses hatten ebenfalls an der Degustation teilgenommen und wir waren dort als einzige Nichtspanier offensichtlich aufgefallen.
Ein moderner Glaskubus des baskischen Architekten Iñaki Aspiazu gibt schon von außen eine Idee, was uns erwartet. Bei der Anlieferung und Sortierung der Trauben lassen sich bei den Bodegas die wenigsten Unterschiede erkennen. Je höher die Qualität, desto kleiner die Gebinde bei der Anlieferung und desto größer die Anzahl der aussortierenden Hände. Eine großzügige Empfangshalle mit Weitblick über La Rioja Alavesa.
Beim Blick in die Produktion auch bei BAIGORRI modernste Technik. Die Architektur der sehr jungen Bodega nutzt die
Gravitation. Um die Trauben möglichst schonend zu behandeln werden sie mit Hilfe von Krantechnik und kleinen Einheiten in die Edelstahltanks zur Kaltfermentierung gebracht. Step by step geht es von oben nach unten bis zur Lagerung des Weins in 225 l – Fässern.
Nach der Besichtigung gab es einen feinen Lunch mit den korrespondierenden Weinen:
Leberpaté in Sesam
Lauch mit Thunfisch
Lachs
Blutwurst in Mandelkruste und Apfelgelee
Bohneneintopf mit Chorizo
Geschmorte Schweinebacke
Flan mit Joghurt, Eis, Blaubeeren in Tempranillo
Getrunken:
BAIGORRI
2011 Rosado
2010 Blanco Fermentado en Barrica
2011 Kabonische Mazeration
2008 Crianza
2009 Garnacha
2006 Reserva
Schlagwörter: Rioja - Samaniego - Bodega BAIGORRI
















