Nachdenkenswertes zum Kellnerberuf

Es lohnt mehrfach hin und wieder das Tagebuch von Vincent Klink zu lesen. Kürzlich hat er sich ausgelassen zum Kellnerberuf:

“Ich kenne Dreisterneläden, da stehen sich die Kellnerinnen und Kellner nach dem Eindecken, morgens ab neun und nach dem Mittagsservice bis zur Abenddämmerung, die Füße in den Bauch, weil ein König Gast nach dem Dessert drei Stunden am Digestif und am Espresso nuckelt. Freilich dieser Gast hat womöglich etwas zu feiern, dem Service ist das aber ganz und gar nicht feierlich.

Der Kellner kommt so um seine verdiene Nachmittagspause und anstatt eines üblichen Zehnstundentages werden dann halt sechzehn Stunden draus. Sicherlich, die Rechnungen in der gehobenen Gastronomie sind hoch und die Leistungen der Gastronomie sind es auch, aber dass niemand mehr servieren will und dieser Beruf aus diesen Gründen gemieden wird, wundert nicht. Schuld sind jedoch nur wenige Gäste und das Personal schon gar nicht. Schuld sind auch die Gastronomen, die sich nicht getrauen dem Gast beizubringen, dass er nicht König sondern Partner ist.”

Eine Antwort zu „Nachdenkenswertes zum Kellnerberuf“

  1. Bolliskitchen sagt:

    dank der 35 Stunden Woche in Frankreich kein Thema….Na ja, sind halt Prolls und schlechterzogene Menschen, die das einfach nicht einsehen und stundenlang sitzen bleiben…..Nach dem Argument, habe viel gezahlt; basta…..Ganz schreckliche Leute!

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