Die Chefin de la cuisine konnte sich einmal mehr nicht beherrschen, als sie sich auf der Boqueria zwischen den Fischhändlern tummelte. Ich hatte keine Chance, sie zur Mäßigung zu bewegen, und abends war ich darüber auch froh, denn sie hatte folgendes Menu gebastelt:
- Minirotbarben auf Couscous mit frischen grünen Bohnen und rotem Paprika
- Kokotxa (Kabeljauhals), Kaisergranat auf Spinatcreme – der Kopf ist nicht nur Deko, er wurde, wie hier üblich, ausgeschlürft
- Taschenkrebs mit Safran-Pastis-Aioli
- Luna Creciente 2009 – ein leichter Abariño
Übrigens: Hier ist strahlend blauer Himmel, um die 20 Grad, die Sonne scheint und da macht der Fisch doch doppelt Freude.
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14. November 2010 um 11:03 vormittags |
herrlich, hier im baskenland gibt’s wegen Sturm keinen Fich…
Und Kokotxa sind Backen, kein Hals….
14. November 2010 um 11:04 vormittags |
herrlich, hier im baskenland gibt’s wegen Sturm keinen Fisch…
Und Kokotxa sind Backen, kein Hals….
14. November 2010 um 5:38 nachmittags |
Jetzt haben wir aber extra noch einmal im ultimativen Fischbuch von Johannes Schmidt “Spanische Fischküche” nachgeschaut. Dort steht, dass Kokotxa ein gallertartiges kleines Teil vom Hals ist. Üblichweise wird es vom Merluza verkauft. Die hiesigen Händler haben es vom Bacalau (Kabeljau). Und so erklären die es auch immer mit der Handbewegung an den Hals, nicht an die Bäckchen :-
15. November 2010 um 7:24 vormittags |
im Baskenland sagen sie die joues, warhscheinlich, weil es so nahe liegt.
Wo Eure dann wohl gerkamen? An der Atlantikküste war seit einer Woche keine Schiff draussen…..
15. November 2010 um 9:44 vormittags |
Vielleicht war es in Norwegen etwas ruhiger. O je, dann besser auch hier nach der Herkunft fragen. Die Rotbarben waren aus dem Mittelmeer. Bevorzuge allerdings die Atlantikbarben, die um Klassen besser sind. Aber wenn es stürmt …