Kartoffeln mit Grünkohlpesto (Grünkohl, geröstete Maronen, confierter Knoblauch) und geräucherte schwäbische Bratwurst;
etwas verunglückter Kaiserschmarrn mit Portweinzwetschgen
Archiv für Februar 2010
Zen II
9. Februar 2010Kon-zen-triertes und wertfreies Wahrnehmen sind Voraussetzungen für Genusserlebnisse. Das ist geschmacksbildend.
Zen
9. Februar 2010Die Erinnerung an ein unvergleichliches Essen ist jeden Preis wert.
(Als Nachgang zur Molekularküche)
Dollase – Molekulare Küche
9. Februar 2010In aktuellen “Feinschmecker” erklärt Jürgen Dollase sehr fundiert die Molekularküche. Als ausdrücklicher Befürworter solcher Kochtechniken freut mich das ganz besonders, zumal wir bei allen dort genannten Köchen schon das Erlebnis des Degustationsmenus hatten. Wer ausser Dollase könnte eine Lanze für die Molekularküche brechen? Fast alle anderen berichten doch nur vom Hörensagen. Wer beispielsweise bei den Roca-Brüdern gegessen hat, wird nie wieder negativ über diese Kochart sprechen, sondern niederknien vor ehrfürchigem Staunen. Ich glaube, dass das Thema aber inzwischen durchgekaut ist – wie mir scheint kommt der nächste Trend aus der asiatischen Ecke….
Räucherfisch
8. Februar 2010Mein Faible für alles Geräucherte macht selbstverständlich auch vor Fisch nicht halt. Makrele, Schillerlocken oder Sprotten – immer gerne genascht. Und wenn Samstags der Fischhändler unseres Vertrauens wieder mal welche hat, dann wird erbarmungslos zugeschlagen. Sprotten. Ne gute Handvoll. Zum Zwischendurch-Naschen.
Der Kölner und der Düsseldorfer
8. Februar 2010Zu unseren regelmäßigen Ritualen gehört samstags der Besuch des Marktes. Düsseldorf, Carlsplatz. Immer wieder ganz großes Kino dort. Die Chefin de la cuisine kann um diese Zeit noch nichts essen, geschweige denn rohen Fisch. Also esse ich immer ganz alleine einen jener frischen holländischen Fische, die als Matjes auch im Rheinland legendär sind.
Während der Düsseldorfer cashmerebemantelt diese Fische mit abgespreiztem kleinen Finger mit Einwegbesteck zu sich nimmt, bleibt der gemeine Kölner bodenständig und echt “holländisch”: Fisch am Schwanz anfassen, Kopf in den Nacken, den Fisch mit ausgestrecktem Arm über den Kopf heben und dann beherzt abbeißen. Selbstverständlich wird der Fisch vorher in Zwiebelwürfelchen gewälzt beim Kölner, das ist dem Düsseldorfer am frühen Vormittag natürlich zuviel. Lieber ein Gläschen Chablis hinterher, der gemeine Kölner freut sich dann hin und wieder über ein kleines Bierchen.
Man muss das sehen, um dieses Klischee zu glauben.
Kaviarwürfel
4. Februar 2010Darauf hat die Welt doch schon lange gewartet. Gepresste Kaviarwürfel zum einwerfen. Gibt es hier für kleine Kohle.
Lebensmittelzukunft
4. Februar 2010Wenn Designer über künftige Lebensmittelzubereitungen nachdenken, dann kommt beispielsweise so was raus: Der Eier-Drucker. Solche und ähnliche Gedankenspiele gibt es hier.
Gourmetkritiker
4. Februar 2010Klaus Besser, Gerd von Paczensky, Wolfram Siebeck, Jürgen Dollase.Habe ich wen vergessen?
Schon komisch, dass es hierzulande so wenige kompetente Kritiker der Gastronomie gibt, die regelmäßig publizieren. Bei Licht betrachtet dürfte das auch nicht der Traumjob sein, für den manche es halten. Jeden Tag auf Top-Niveau essen. Jeden Tag analysieren, jeden Tag vergleichen. Und dabei auch noch das Gewicht halten….
Gleiches gilt übrigens auch für die Weintester. Also meinen Respekt haben die Cracks (wieseo eigentlich keine Frauen?)
1.000 Impulse
3. Februar 2010Das ist der 1.000 Beitrag in diesem Weblog. Nicht schlecht für 18 Monate. Und es macht noch immer Spaß. Stay tuned.
Dinge, die der Mensch nicht braucht
3. Februar 2010Da habe ich doch mal wieder was Feines entdeckt. Den ultimativen Eiertrenner. Braucht kein Mensch. Hier zu haben.
Cellar de Can Rocca
3. Februar 2010Sie gehören zu meinen absoluten Top-Köchen weltweit. Die Rocca-Brüder aus Girona. Und über sie gibt es einen neuen Video-Film der britischen Zeitschrift Guardian.Hier zu sehen.
MadridFusion 2010
3. Februar 2010Ein kurzer Überblick übder die Veranstaltung:
Dollases Hochschule für Kulinaristik
2. Februar 2010Im November letzten Jahres hatte Jürgen Dollase seine Überlgungen für eine deutsche Hochschule für Kulinaristik in der Kunstzeitung vorgestellt, darüber hatte ich hier kurz geschrieben. In der neuesten Ausgabe dieser Zeitung nun die ersten Reaktionen, die erste Resonanz. Was wunder, dass die Creme der deutschen Köche auf seiner Seite sind. Bleiben wir gespannt auf das Fortgehen dieser granbdiosen Idee.
Dinge, die der Mensch nicht braucht.
2. Februar 2010Die spinnen, die Amis. Der Dosenhalter. Gibt es hier.
Eat-Magazine
1. Februar 2010Nun liegt es wieder vor mir, die neue Augabe des Eat-Magazine. Thema Shanghai. Ein tolles Heft, tolles Papier, Fotos vom Feinsten. Macht Lust hinzufliegen. Das Heft gibt es hier. Oder im gut sortierten Zeitschriftenhandel. We will wok you…….
Schwäbischer Culatello
1. Februar 2010Joachim Kaiser ist Inhaber und Küchenchef des Nördlinger Restaurants “Meyers Keller”. Während des Menus lädt er uns in seine Küche ein, falls Interesse bestehen sollte. Na klar, immer gerne.
Dort hat er eine kleine Schinkenplatte vorbereitet. Müssten wir einfach zwischendurch mal probieren. Whow. Was ist des das für ein nussiger Geschmack? Woher kommt denn solch feines Schinkenstück? Und dann erklärt er sein “Hobby”. Gemeinsam mit einem befreundeten Metzger versucht er seit einigen Jahren aus regionalen frei laufenden Schweinen besondere Schhinken nach italienischem Vorbild zu produzieren. In der Schweinsblase eingeschnürt und 30 Monate gereift entsteht in seinem Keller, der eine optimale Luftfeuchtigkeit hat, ein Culotello.
Culatello mit Schweinen aus der Region, nach italienischem Vorbild, in der Schweineblase gereift

































