Archive for Dezember 2009

Barcelona – Nudelmarketing

31. Dezember 2009

Das ist eine etwas 150 cm hohe Kunststoff-Nudel, die an verschiedenen Stellen der Stadt ausgestellt wurde, abends von innen beleuchtet wird und Werbung für eine Nudelfirma ist. Klasse Marketing-Idee mit Zusatznutzen.

Barcelona – Silvester

31. Dezember 2009

Mittags sind wir in Barcelona zurück. Kühlschrank leer, nichts im Haus. Also raus auf die Boqueria. Nahkampftag. Ein elendes Gedrängel und Geschubse, dazwischen wie immer tausende fotografierende Touristen, die nur den Betrieb aufhalten. Aber wie in jedem Jahr wird alles für ein Menu aus Meeresgetier eingesammelt… Fotos später.

Priorat – Nita

31. Dezember 2009

Ein untypischer Priorat-Wein von Maritxell Palleja (ehemalige Assistentin von A. Palacio). Die Trauben zu 40 % von alten Garnacha-Rebstöcken, aber kein langjährig fassgereifter Wein. Kann gut und gerne jung mittags auf der Terrasse mit Blick ins Priorat weggeputzt werden. Haben wir dann auch mal einfach so gemacht.

Priorat – Geiztrauben

31. Dezember 2009

Geiztrauben Ende Dezember im Priorat

Priorat – Alvaro Palacio

31. Dezember 2009

Eine Besichtigung des Cellers von Alvaro Palacio war nur von außen von unserer Terrasse aus möglich. Der Keller bleibt bis nach den Feiertagen für Besucher geschlossen.


Priorat – Celler de Capcanes

31. Dezember 2009

Jürgen Wagner hatten wir auf der ProWein-Messe in Düsseldorf kennengelernt, er ist Kellermeister und Repräsentant des Weingutes im In-und Ausland.

Welch ein Kontrast. Diese Winzergenossenschaft, bestehend aus etwa 80 Mitgliedern, verkaufte bis Mitte der 90er Jahre die meisten Trauben an den größten spanischen Aufkäufer für Minigage. Deshalb konnte nicht in Kellertechnik investiert werden. Um unabhängig zu werden, ergab sich die Möglichkeit, koschere Weine auszubauen, nach dem jüdischen Reinheitsgebot unter strenger Überwachung eines Rabbiners. Seitdem geht’s mit der Genossenschaft bergauf.

Die Weinberge in der unmittelbaren Nähe des Dorfes sind frisch angelegt, je weiter weg von Dorf, desto älter die Reben. Sortenreine Lese und sortenreiner Weinausbau. Klasseweine, die noch nicht alle das übliche Priorat-Preisgefüge erreicht haben.

Priorat – Weingut Ferrer – Bobet

31. Dezember 2009

In einer ziemlich versteckten Ecke des Priorats, zwischen Falset und Porrera, liegt das niegelnagelneue Weingut von Ferrer – Bobet, zwei barcelonische Instoren, die hier ein High-Tech-Weingut aus dem Boden gestampft haben. Wo Geld keine Rolle spielt, wird auch im Priorat geklotzt was das Zeug hält. Alles hier ist vom Feinsten, moderne Computertechnik steuert beispielsweise die Kühlung der Weintanks und das, was hier in Zukunft passieren wird, liegt auf der Hand. Bislang gibt es noch keine Weine aus eigener Ernte, die Reben sind erst vor drei Jahren neu gepflanzt, und bislang werden Trauben aus dem umliegenden Weingütern gekauft, um daraus Cuvees zu machen, die in der oberen Liga mitspielen sollen. Elena hat uns eine sehr ausführliche und angenehme Führung durch das Weingut gegeben, eine anschließende Weinprobe hat und dan animiert, das eine oder andere Fläschchen ins Auto zu packen……

Priorat – Cal Lllops

31. Dezember 2009

Leider hatten alle Restaurants, die auf unsere Liste standen zwischen den Feiertagen geschlossen. So blieb nur mal wieder das Hotelrestaurant:

Schinken- und Kabeljaukroketten

Tagliatelle mit Öl und Kräutern

Wolfsbarsch aus dem Ofen

Dazu ein wunderbarer 2004er L´Espill aus dem Keller Cecilio in Gratallops.

Priorat – Tres Pins

29. Dezember 2009

Wir sind selten aus einem Restaurant geflüchtet, hier war es nötig…….

Erbsen mit Jamon

danach hört der Spass auf und auch das Fotografieren

Priorat – Gratallops

29. Dezember 2009

Dieses Restaurant hatte wir vor Jahren schon einmal im Sommer besucht und es als gut erinnert. Jetzt im Winter haben wir es wiedererkannt, sind rein und konnten folgende Spezialitäten genießen:

Katalanische Aufschnittplatte

Katalanischer Salat

Kaninchen vom Grill

Ein Eimer Brandy zum Nachspülen

Der Rechnungsbetrag inkl. einer Flasche Rotwein und einer Flasche Wasser.


Priorat- Porrera

29. Dezember 2009

Porrera ist ganz tiefe Provinz, mitten im Weingebiet. Weit und breit nur ein einziges Restaurant. Das nehmen wir mittags:

Pulpocarpaccio

Esqueixada (Kabeljau) mit Romescososse

Feigen in Brandy, Maronen in Honig

Priorat

29. Dezember 2009

Das Priorat ist tiefe Pampa. Da wir nur sehr unregelmäßig Internetverbindungen zustande bekommen, kommen unsere Bilder für die nächsten Tage ebenso unregelmäßig. Das macht aber auch kaum was, weil die gastronomischen Ereignisse hier nicht so berauschend sind, dass wir euphorisiert fotografieren.

Unser Standort ist Gratallops, ein kleines Hotel mit angeschlossenem Restaurant. Dort haben wir selbstverständlich den ersten Abend mal das Menu getestet:

Gänseleber mit Himbeermark

Solomillo vom iberischen Schwein

Milchlamm aus dem Ofen

Restaurant Shunka, Barcelona

26. Dezember 2009

Sardinensashimi

Sashimi vom Thunfisch (Bauchstück) mit Seeigel

Seeigelmaki

Sobanudeln mit Gemüse und Gambas, die leider weder zu sehen noch zu schmecken waren

Rehrücken, Rahmwirsing, Calvados-Äpfel und Rote Beete-Püree, Petersilienspätzle

26. Dezember 2009

Weiter gehts im Team

Fischsuppe mit Forellenfarce gefüllte Flädle

Rehrücken, Rahmwirsing, Calvados-Äpfel und Rote Beete-Püree und dazu leckerste Petersilienspätzle (leider nicht abgebildet)

Quarkmousse mit Portweinzwetschgen


Forellenlasagne (Weihnachtsmenu)

26. Dezember 2009

24.12.2009

Weihnachtliches Teamwork

Forellenkaviar mit Granatapfelöl

Rehfrikadellen mit Feldsalat

Waldorfsalat nach Charles Abellan (Sellerie, Apfel, Walnüsse mit Joghurt-Dressing und Roquefort-Creme

Forellenlasagne (inspiriert durch ein Rezept von Christian Jürgens) Blattspinat, Kürbisgemüse mit Koriander im Ofen geschmort, selbstgemachte Teigplatten, Forelle, dazu eine Fisch-Schnittlauchsosse

Grüße an die Mit-Köche und Mit-Esser. Hat Spaß gemacht.

Berberechos mit Salsa espinaler

23. Dezember 2009

Berberechos mit Salsa espinaler aus Villassar de Mar

Spaghetti AOP

Semmelknödel-Blutwurstpfanne als Imbiss

23. Dezember 2009

Dinge, der der Mensch nicht braucht

23. Dezember 2009

Messersafe nennt sich dieses Teil. Gibt es hier.

“Temma” – Tante-Emma-Pilotprojekt von Rewe in Köln

22. Dezember 2009

“Mit einer modernen Interpretation des Tante-Emma-Ladens will der Handelskonzern Rewe umweltbewusste und genussorientierte Kunden locken. Die Rewe-Tochter Biokonzept eröffnete in Köln das erste sogenannte Temma-Geschäft, eine Mischung aus Bio-Supermarkt und Gastronomie. Hier die webseite. (für Bolli: Das ist in Bayenthal, Schönhauser Strasse Nähe Großmarkt)

Ab ins Priorato

22. Dezember 2009

So, es wird hier in den nächsten Tagen etwas ruhiger, wir sind auf dem Weg nach Spanien. Erst ‘ne Woche Priorat, dann noch eine Woche in Barcelona schlemmen. Zwar haben wir Foto- und Laptop-Equipment mit, aber ob wir in der Pampa vernünftige Netzanbindungen finden werden ist fraglich. Es wird auf jeden Fall wie immer alles dokumentiert. Allen Lesern hier die besten Wünsche – auch für kommende Aktivitäten, ob in Küchen oder anderswo.

Aldi und die Backwaren

22. Dezember 2009

“Aldi Süd steigt ins Geschäft mit frischen Backwaren ein. Der Discounter will in seinen knapp 1 800 Filialen in Süd- und Westdeutschland flächendeckend Backautomaten aufstellen und von morgens bis abends Billig-Brötchen per Knopfdruck anbieten. Laut einer Aldi-Sprecherin umfasst das Sortiment neben Brötchen auch eine Auswahl von Broten, Baguettes und Laugenbrezeln. Die Ware wird dann für den Kunden in einem nicht einsehbaren Ofen frisch aufgebacken und an der Kasse bezahlt.”  Mehr hier.

Und wieder einmal geht ein Handwerk den Bach runter. Denn das wird die Konsequenz sein. Wir boykottieren weiter dieses Unternehmen.

Rotbarsch mit Estragonmayo, Broccoli mit gerösteten Erdnüssen

21. Dezember 2009

Hirschrücken, grüne Bohnen mit Hirschfond-Balsamico-Dressing
Rotbarsch mit Estragonmayo, Broccoli mit gerösteten Erdnüssen

Hirschrücken mit Cassis-Soße

20. Dezember 2009

Hirschrücken mit Serviettenknödel und Kolrabi

Dinge, die der Mensch nicht braucht

18. Dezember 2009

Den ultimativen Glasöffner braucht auch kein Mensch. Gibt es hier.

Kameha-Suite, Köln

18. Dezember 2009

Eine Weihnachtsfeier für mehr als 200 Leute stemmt kein Restaurant mal so nebenbei. Die Kameha-Suite im Kölner Rheinauhafen (Link für Bolli) hat das locker geschafft. Drei gleiche Buffets in ganz ausgezeichneter Qualität von Zander auf Wirsing über kleine Gänsekeulen mit Rotkohl bis hin zum Hirschgulasch mit Spätzele. Das war alles top gekocht, mit nettem und freundlichen Personal. Hat mich sehr überrascht.

Listenzeit

17. Dezember 2009

Jetzt ist ja allerorten die Zeit der Listen. Nicht nur Einkaufslisten, sondern Listen der besten xxx des Jahres. Wen immer das auch interessiert. Ich mache auch dieses Jahr nur eine einzige Liste: Die meiner Lieblingsköche dieses Jahres:

Platz 1: Chefin de la cuisine, Düsseldorf

Platz 2: Chefin de la cuisine, Barcelona

Platz 3: Carmen Ruscalleda, San Pol

Platz 4: Juan Roca, Girona

Platz 5: Stefan Steinheuer, Bad Neuenahr

Platz 6:  Eline Arzak, San Sebastian

Platz 7: Juan Amador, Langen

Platz 8: Joachim Wissler, Bergisch Gladbach

Überlegungen zur Kochkunst

17. Dezember 2009

Jedesmal, wenn ein neues Kochbuch in unsere Sammlung eingereiht wird, frage ich mich, ob der Versuch redlich ist, Kochkunst zu kopieren, denn um nichts anderes handelt es sich ja dabei. Wenn ich Kochkunst auf höchstem Sterne-Niveau als Kunst bezeichne, dann ist ein Kochbuch natürlich einerseits der Nachweis dessen, was kreiert wurde, es ist aber auch die Handreichung zum Nachmachen. Einmal ganz abgesehen davon, dass es so gut wie nie gelingt, einem Meisterkoch 1:1 nachzukochem ist es vielleicht viel wertvoller, dessen Kreationen als Anregungen und Inspiration zu nehmen, eigenes zu versuchen. Ich bin überzeugt, dass selbst wenn wir alle Profiküchen besäßen, wenn wir alle Gerätschaften hätten, die in Profiküchen eingesetzt werden, wenn wir alle Techniken beherrschen würden – die Kochkreation ist ein eigenes Talent, dass Hobbyköche selten in dieser Dimension besitzen. Und so gesehen bezahle ich in einem Sternerestaurant nicht nur ein tolles Essen sondern auch die oft zum auf die Knie fallende Qualität der Kreationen. Wenn es stimmt, dass Kreativität die Fähigkeit ist gegen Routine zu denken und zu handeln, dann ist all das, was in Sternerestaurants auf den Teller kommt, Nachweis dieses Talentes.

Restaurant WeinamRhein, Köln

17. Dezember 2009

Buisinessessen in Köln, direkt am Bahnhof, Weinamrhein. Ein Restaurant, das in der Kölner Presse immer wieder als toll besprochen wird, ich war schon einige Male dort, es ist immer wieder nett. Diesmal gab’s ein Menu mit begleitenden Weinen bestehend aus:

gebeiztem Lachs auf bunten Linsen mit Feldsalat, dazu  ein Weißwein aus er Südsteiermark von Erwin Sabathini “Pössnitzberg”

Bachsaibling auf Pinienrisotto (ohne Foto), dazu einen Barrique-Chardonay S 08 von Dr. Werheim aus der Pfalz

Rinderrücken am Stück gebraten mit Klößen, Pilzen, dazu einen Ribera des Duero Erial 07

Mailänder Apfeltorte mit Krokanteis, dazu eine Riesling Beerenauslese 2001 von der Nahe, Niederhäuser Hermannsberg

Kleiner Nachtrag: Das Restaurant ist nicht klein, bis auf den letzten Platz abends belegt. Trotzdem sehr toller freundlicher und aufmerksamer Service.

Jürgen Dollase

16. Dezember 2009

Was vermissen Sie am meisten in deutschen Restaurants? Jürgen Dollase (61): ” Bei Köchen Individualität und Regionalität. Und ein entspanntes Publikum, das sich wirklich einmal normal benimmt, nicht verklemmt und nicht zu laut ist.” Mehr hier.

Kann ich unterschreiben. Dieses stille wichtige Getue in Sterne-Restaurants hat mit Genußkultur aber auch gar nichts mehr zu tun.

Düsseldorfer Frischezentrum

16. Dezember 2009

Angeregt durch einen Besuch des Kölner Edeka-Händlers auf der Dürener Strasse (weblog hier), hatte ich mal geschaut, was es in Düsseldorf an Edekas gibt. Und was entdecke ich? Den wahrscheinlich schönsten Supermarkt in Deutschland. Ich kann mich nicht erinnern, hierzulande eine solch gut sortierten, sauberen, freundlichen und großzügig aufgeteilten Supermarkt gesehen zu haben. Es ist ZURHEIDE in Reisholz (die webseite hat auch einen schönen Rundum-Blick). Der Laden  wird jetzt ins wöchentliche Einkaufsprogramm eingebaut. Mit Sicherheit. Zumal das Warenanebot dem ersten Anschein nach ganz hervorragend ist.


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